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Zuständig für diese Reise ist Daniel Bill

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Informationsstand: 01-Okt-2011

Zahlungsbedingungen

Anzahlung: 30% vom Reisepreis
Restzahlung 21 Tage vor Reisebeginn

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Kamerun

Kamerun - Vergessenes Bergland im Norden

Geführte Reisen mit fixen Abreisedaten

Entdeckerreise mit Schwerpunkt Natur, Kultur, Land und Leuten - 20 Tage

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: «Am ersten Tag soll der Fremde nur seine Augen und Ohren öffnen, nicht aber seinen Mund». Beim Anblick der bizarren Gebirgslandschaft der Mandara Berge dürfte dies nicht schwer fallen. Wir werden wohl eher wortlos staunend auf die eigentümlichen Vulkanzapfen dieses Gebirges blicken. Weiter geht’s ins abgelegene Alantika Gebirge an der Grenze zu Nigeria. Hier finden wir ein Stück unverfälschtes Afrika. Wir befinden uns im Land des Komas. Ein Volk, welches sich bis heute ihre Kulte und Traditionen bewahrt hat.

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Die Besonderheiten dieser Reise

  • Vulkanlandschaft der Mandara Berge
  • Ursprüngliches Afrika im Alantika Gebirge
  • Besuch bei den Pygmäen im Tropenwald
  • Entspannende Tage am Meer bei Kribi
  • Überwältigende Völkervielfalt und Traditionen
  • Reiseleitung durch den Schweizer Fotografen und Afrika-Kenner Christian Dinkel geleitet. Seit über 10 Jahren bereist er regelmässig den schwarzen Kontinent. Er leitete mehrere Expeditionen in die Sahara und nach Zentralafrika

Programm – Kamerun

1. Tag: Flug Zürich–Douala

Gegen Abend Ankunft in Douala und Fahrt ins Hotel.

2. Tag: Méfou und Yaoundé

Am frühen Morgen Fahrt nach Yaoundé. Während einem Ausflug in den Park von Méfou, einer Auffang- und Pflegestation für verschiedene Primatenarten, beobachten wir Gorillas, Schimpansen und die nur in Westafrika lebenden Drills. Hier ist es ihnen möglich, in Halbfreiheit zu leben und gleichzeitig umsorgt zu sein. Zurück in Yaoundé fahren wir zum Bahnhof, um den Nachtzug nach N’Gaoundéré zu besteigen.

3. Tag: N’Gaoundéré–Maroua

Am Bahnhof in N’Gaoundéré werden wir bereits von unserem Fahrer erwartet. Von hier begeben wir uns auf die lange aber landschaftlich interessante Weiterfahrt nach Maroua. Immer wieder führt unsere Fahrt durch Dörfer, deren Bewohner sich mit der Farbenpracht ihrer Gewänder zu übertrumpfen versuchen. Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir gegen Abend Maroua, die grösste Stadt im äussersten Norden des Landes.

4. Tag: Maroua–Mokolo–Rhumsiki

Am Morgen fahren wir über Mokolo weiter nach Rhumsiki. In einem der besuchten Dörfer unterwegs begegnen wir einem Krabbenzauberer und schauen bei den lokalen Webern und Töpfern vorbei bevor wir uns im Camp von Rhumsiki einrichten. Unmittelbar hinter dem Dorf ragen die eindrücklichen Vulkanzapfen der Mandara Berge in die Höhe und bilden eine märchenhafte Landschaft.

5. – 7. Tag: Trekking in den Mandara Bergen

In dieser herrlichen und aussergewöhnlichen Landschaft führt unser Trekking von Dorf zu Dorf, alle mit wohlklingenden Namen wie Roufta, Gova, Mouw, Kila und Amsa. Das hier ansässige Volk der Kirdi lebt in Rundhütten aus Lehm mit spitz zulaufendem Strohdach. Wir besuchen eine Schmiede, wo typisch afrikanische Gelbgussware (Bronze) hergestellt wird. Leider stirbt das Handwerk langsam aus, in Amsa bleibt es bis zum heutigen Tag in ursprünglicher Form erhalten. Unterwegs besuchen wir die Schlucht von Cola bei Garoua.

8. Tag: Garoua–Poli–Tal der Roniers–Wangay

In Wangay angekommen, fallen uns einmal mehr die farbenfrohen Gewänder der Einheimischen auf. Heute werden wir vom Lamido, dem Stammesfürsten des Ortes empfangen. Wir essen gemeinsam und übernachten bei ihm.

9. – 12. Tag: Trekking in den Alantika Bergen

Das Gebiet der Alantika Berge nahe der nigerianischen Grenze hat dank seiner abgelegenen Lage viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Die hier lebenden Komas flüchteten vor der Islamisierung in das abgelegene Gebirge. Alantika bedeutet frei übersetzt «Allah berührt es nicht». Animismus und Totenkult sind noch heute prägende Elemente ihres Glaubens und ihrer Lebensweise. Die Begegnungen auf Augenhöhe mit diesem Naturvolk bildet einen der Höhepunkte unserer Reise. Die einzigartige Landschaft lädt immer wieder zum Verweilen ein. Zurück in Wangay übernachten wir noch einmal beim Lamido.

13. Tag: Poli–N’Gaoundéré

Zurück in N’Gaoundéré besichtigen wir die Stadt und den Sultanspalast. N’Gaoundérés Geschichte wurde mehrheitlich vom Islam geprägt. Die Stadt ist recht modern und ist Sitz einer Universität für Agrikultur und Technologie. Abends besteigen wir den Nachtzug zurück nach Yaoundé.

14. Tag: Yaoundé–Kribi

Ankunft in Yaoundé im Laufe des Vormittags. Wir fahren gleich weiter per Bus zum Badeort Kribi am Golf von Guinea. Hier geniessen wir etwas Zeit zum Entspannen nach unseren Trekkingtagen in den Bergen des Nordens.

15. Tag: Zum Volk der Pygmäen

Je nach Anzahl Teilnehmer teilen wir uns auf in zwei Gruppen, um das Volk der Pygmäen zu besuchen. Wir fahren in das Dorf Nlendé und erreichen nach knapp dreistündigem Trekking durch den Tropenwald die Siedlung der Pygmäen. Noch heute lebt das stolze kleine Volk als Jäger und Sammler abgelegen im Wald. Viele wohnen noch in den aus Ästen und grossen Blättern konstruierten Hütten, deren Form an Iglus erinnert und ideal an ihre Bedürfnisse und Lebensweise angepasst sind. Wir erleben ihren Alltag hautnah mit und verbringen die Nacht unter Zelt im Wald.

16. Tag: Bei den Pygmäen

Wir begleiten die Pygmäen und ihre typischen kleinen Jagdhunde zur Jagd. Es wird mit Pfeil und Bogen gejagt oder Netze werden ausgelegt, in welche die Hunde das Wild treiben. Mit beeindruckendem Geschick bewegen sich unsere Gastgeber durch den dichten Wald. Wer sich lieber als Sammler als als Jäger betätigt, kann auch Pflanzen und Honig suchen! Aber nicht nur Nahrungsmittel werden gesammelt. Die Pygmäen sind als heilkundiges Volk bekannt und sammeln auch Pflanzen zu Heilzwecken. Später gehts zu Fuss und per Bus zurück nach Kribi.

17. Tag: Meeresschildkröten-Station bei Campo

Heute unternehmen wir einen Ausflug zur Meeresschildkröten-Station in der Nähe von Campo. Unterwegs besuchen wir Fischerdörfer und den Fluss Ntem an der Grenze zu Äkuatorialguinea.

18. Tag: Kribi

Auf einer Piroge gleiten wir dem Lobéfluss entlang und beobachten die Frauen der Mabia beim Krevettenfang mit Korbreusen (spezielle Fangkörbe). Zurück in Kribi haben wir Zeit, am Strand unsere Seele baumeln zu lassen.

19. – 20. Tag: Rückreise in die Schweiz

Am Nachmittag fahren wir zurück nach Douala. Während unserem Abschiedsessen lassen wir die unzähligen Eindrücke dieser mitunter anstrengenden und beeindruckenden Reise Revue passieren. Abends fahren wir zum Flughafen und fliegen zurück in die Schweiz, wo wir am nächsten Morgen ankommen

Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Termine - Preise - pro Person in CHF
18.11.12 - 07.12.12 CHF 6'990.- Reise buchen
Zuschläge
Einzelzimmerzuschlag / Termin 2011 CHF520.-
Kleingruppe 8-9 Personen / Termin 2011 CHF650.-
Kleingruppe 6-7 Personen / Termin 2011 CHF950.-
Einzelzimmerzuschlag / Termin 2012 CHF480.-
Kleingruppe 8-9 Personen / Termin 2012 CHF550.-
Kleingruppe 6-7 Personen / Termin 2012 CHF650.-

Im Preis inbegriffen

  • Flüge Zürich-Douala-Zürich in Economyklasse
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen sowie Treibstoffzuschläge
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Alle Überlandtransporte und Transfers, Zugfahrten in 4-Bett-Abteilen
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Bewilligungen und Eintritte
  • 6 Übernachtungen in Hotels, 1 Übernachtung in einfachem Gasthaus, 9 Übernachtungen im Zweierzelt, 2 Nächte im Zug
  • Bewährte Trekkingtasche
  • Visum (SFr. 138.–, Stand Oktober 10)
  • Schweizer Reiseleitung und lokale Englisch oder Französisch sprechende Begleitmannschaft
  • Gutschein SBB-Billett 2. Klasse Wohnort–Flughafen retour
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz

Nicht inbegriffen: Trinkgelder und persönliche Auslagen

Teilnehmerzahl

Mindestens 10, maximal 14 Gäste

Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann der Reiseveranstalter bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweise und Anforderungen

  • Das Platzangebot der einkalkulierten Flugtarife ist limitiert. Allfällige Zuschläge für höhere Tarifklassen vorbehalten. Früh buchen lohnt sich!
  • Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 2 Tagesetappen durch den Tropenwald von 2 – 3 Stunden, 6 Tagesetappen im Gebirge von 5 – 6 Stunden in Höhen bis 1600 Meter.
  • Das Hauptgepäck wird während des Trekkings von der Begleitmannschaft getragen. Den Tagesrucksack tragen wir selber.
  • Ausdauer für Bahn- und Überlandfahrten, 1 Ganztagesfahrt, 2 Tagesetappen von 4–5 Stunden, 5 Tagesetappen von 2–3 Stunden, 2 Zugfahrten über Nacht
  • Die angegebenen Distanzen sind Richtwerte und können je nach Witterungsbedingungen, Kondition der Teilnehmer oder anderen Umständen variieren.
  • Hitzeverträglichkeit sowie Offenheit und Respekt gegenüber ursprünglichen Kulturen sind Voraussetzungen für diese Reise.
  • Organisation und Durchführung in Zusammenarbeit mit Globotrek
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