Madagaskar

Geheimnisvolle Tropeninsel und Nationalparks

Erlebnisreise | Natur, Lemuren und Wanderungen | 14 Tage

Eine Insel, ein Mythos: Madagaskar! Insel der Gegensätze, Insel der Kontinente. Entdecken Sie auf dieser eindrücklichen Reise den Schmelztiegel der Kulturen, die viertgrösste Insel der Erde, wo Afrika und Asien, Indien, Arabien und Europa aufeinandertreffen. Eine unglaubliche Biodiversität erwartet Sie: Tiere in einer Einzigartigkeit und Schönheit, wie es sie nur hier zu beobachten gibt. Berge und Savannen stehen dem türkisfarbenen Meer gegenüber und Regenwälder kontrastieren mit Dornenwäldern. Madagaskar - Heimat der Lemuren und Chamäleons, der Baobabs und der Sukkulenten. Insel der Orchideen und Aloen, der exotischen Früchte und Gewürze. Die Insel überrascht mit einer Vielzahl an Landschaften und Klimazonen, wie sie wohl nirgendwo sonst auf der Erde zu finden ist.

Die Besonderheiten dieser Reise

  • Andasibe-Regenwälder, Heimat der Giraffenkäfer und der Indris, den grössten Lemuren
  • Ambositra, die “Hauptstadt des Kunsthandwerks”
  • Zugfahrt Richtung Ostküste (ca. 170 km in der 1. Klasse)
  • Ranomafana Nationalpark mit seinen Orchideen, Lemuren, Chamäleons und tropischen Vögel
  • ANJA Reservat, Heimat der Ringelschwanz-lemuren (Kattas) und dem kleinsten Chamäleon der Welt, dem Brookesia
  • Isalo Nationalpark, Sandsteingebirge mit zerklüfteten Felsen und atemberaubenden Panoramablicken
  • Zombitse Vohibasia Nationalpark, wo die letzten Reste Trockenwald geschützt werden – ein Refugium für seltene Vögel
  • Baobab- und Dornenwälder um Ifaty
  • Diese Reise kann auch als Gruppenreise gebucht werden

Programm

1. Tag : Schweiz – Antananarivo (-)

Nach der Pass- und Zollkontrolle in Antananarivo Begrüssung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Antananarivo – Andasibe (F/-/A)

Fahrt Richtung Ostküste nach Andasibe zu einem der bekanntesten und ältesten Schutzgebiete Madagaskars, dem Indri-Spezialreservat Analamazaotra. Traditionelle Dörfer und Reisfelder, von Zebus gezogene Karren, mit denen die Bauern ihre Waren zum Markt bringen, sind Ihre Wegbegleiter. Unterwegs Besuch der privaten Farm Peyrieras; in diesem Reservat können Sie Chamäleons und Blattschwanzgeckos beobachten. Und mit etwas Glück sehen Sie auch einen der grössten Falter der Welt, den Kometenfalter mit einer Flügelspannweite von 140 bis 160 Millimeter. Später, auf Ihrem Nachtspaziergang im privaten Park VOI, können Sie nachtaktive Lemuren wie den Wollmaki mit seinem dichten wollenen Pelz sowie den kleinsten aller Lemuren, dem knapp 100 Gramm schweren Mausmaki, beobachten. Vielleicht gelingt es Ihnen auch, schlafende Chamäleons oder die nachtaktiven Blattschwanzgeckos zu entdecken – beide sind sie Meister der Tarnung.
(Fahrt: 135 km, ca. 3 Std.)

3. Tag: Andasibe-Mantadia NP (F/-/A)

Die Regenwälder des Mantadia und Analamazaotra Nationalparks sind Zeugen vergangener Zeit. Hier lebt der Indri Indri, der grösste Lemur. Lemuren werden auch gerne als die „singenden Affen Madagaskars“ bezeichnet. Ihre unverwechselbaren und lauten Morgengesänge sind kilometerweit zu hören und signalisieren den Artgenossen: „Hier bin ich zuhause.“ Sie unternehmen erlebnisreiche Wanderungen in diesen wunderbaren, von Lianen und Orchideen, Moosen und Farnen bewachsenen Wäldern. Anschliessend besuchen Sie das Privatreservat von Vakona. Auf einer künstlich angelegten Insel leben diverse Lemurenarten. Es erwartet Sie ein einmaliges Erlebnis; Sie können diese einzigartigen Säugetiere aus nächster Nähe beobachten, fotografieren und vielleicht sogar streicheln.

4. Tag: Andasibe – Antsirabe (F/-/A)

Fahrt über Antananarivo nach Antsirabe. Vorbei an typischen Landschaftsbildern des madagassischen Hochlands, welches von roten Backsteinhäusern, Reisfeldern und Reisterrassen geprägt ist. Ab Ambatolampy sieht man im Westen die Abhänge des Ankaratra Massivs, mit einer Höhe von 2'648 m der dritthöchste Gipfel Madagaskars, im Osten erstrecken sich die endlosen Reisfelder. Begegnen Sie der lokalen Bevölkerung und besuchen Sie die Handwerker, die am Strassenrand stolz ihre Waren, wie Hüte, Körbe oder Spielzeugautos aus Holz, präsentieren. In Ambatolampy, der Geburtsstube der madagassischen Aluminium-Kochtöpfe, besuchen Sie eine Aluminiumgiesserei. Eine unvergessliche Erfahrung, diesen flinken Arbeitern zuzusehen, wie sie mit den einfachsten Mitteln, bei extremer Hitze und Staub, barfuss mit dem heissen Aluminium jonglieren und innerhalb weniger Minuten Kochtöpfe und Deckel herstellen. Gegen Abend erreichen Sie Antsirabe. Die Stadt Antsirabe wurde 1872 von norwegischen Missionaren aufgebaut. Der bekannte Höhenkurort liegt auf 1'500 m und ist umgeben von malerischen Bergen. Heute noch erinnern diverse Gebäude an die vergangene Kolonialzeit. Antsirabe liegt inmitten einer vulkanischen Landschaft. Der Name Antsirabe bedeutet „Wo viel Salz ist“ und ist auf die hiesigen berühmten mineralhaltigen Thermalquellen zurückzuführen. Rikschas beherrschen das Strassenbild udn sind das bevorzugte Verkehrsmittel der Einheimischen. Sie nennen das Gefährt allerdings „Pousse-Pousse“. Auch an Seen fehlt es in Antsirabe nicht. Die bekanntesten Seen sind der Andraikiba und der geheimnisvolle Kratersee Tritriva. Madagaskars Handwerk ist so vielfältig wie die Insel selbst. Beliebt ist die Herstellung kleiner Gegenstände aus alten Blechdosen und anderem Recyclingmaterial. Auch in Antsirabe sind die Menschen handwerklich begabt, und Sie können hier bestimmt das eine oder andere einzigartige Andenken kaufen.
(Fahrt: 320 km, ca. 7 Std.)

5. Tag: Antsirabe – Ambositra – Fianarantsoa (F/-/A)

Weiterfahrt nach Ambositra, der bedeutendsten Stadt der madagassischen Holzschnitzerei. Die Altstadt von Ambositra ist geprägt von alten Backsteinhäusern mit handgeschnitzten Balkonen. Die Kunst der Holzschnitzerei kommt vom Volksstamm Zafimaniry, diese schnitzen Haustüren, Fensterläden und Säulen mit vielfältigen Motiven.
Fianarantsoa ist die Hauptstadt des Bezileo-Stammes und gilt als wichtigstes Zentrum der Landwirtschaft. Reis- und Gemüsefelder, aber auch Teeplantagen und Weinanbaugebiete befinden sich in der Region rund um Fianarantsoa.
(Fahrt: 245 km, ca. 8–9 Std.)

6. Tag: Fianarantsoa – Zugfahrt – Ranomafana NP (F/-/A)

Frühmorgens Transfer zum Bahnhof von Fianarantsoa. Erleben Sie eine unvergessliche Zugfahrt in Richtung Ostküste. Im Schritttempo fährt die Eisenbahn vorbei an spektakulärer und abwechslungsreicher Landschaft mit Bergen, Wasserfällen, Tee- und Bananenplantagen sowie atemberaubenden Panoramablicken. Sie fahren durch tropischen Regenwald und passieren mehrere Bahnhöfe, wo die Ankunft des Zuges ein Highlight des Tages darstellt. Kinder und Frauen verkaufen selbstgemachte Köstlichkeiten und Früchte. Hier sind Sie mittendrin, im Leben der Madagassen. Die Zugfahrt endet nach ca. 4 Stunden in Tolongoina. Anschliessend Weiterfahrt mit einem 4×4-Fahrzeug auf Naturstrassen entlang von Flüssen und Dörfern mit strohbedeckten Häusern auf Stelzen. Früher waren es die heissen Quellen, welche Ranomafana berühmt machten, heute ist es der Ranomafana Nationalpark, dieser zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe.
(Fahrt: 170 km, ca. 3 Std.)

7. Tag: Ranomafana NP (F/-/A)

Der Bergregenwald liegt am Fluss Namorona auf rund 1'000 m ü. M. und ist die Heimat von drei Bambuslemurenarten: dem kleinen Bambuslemur, dem grossen Bambuslemur und dem goldenen Bambuslemur. Natürlich leben auch andere Lemurenarten in diesem Nationalpark. So können Sie auch schwarzgesichtige Edward-Sifakas, Rotbauch- und Rotstirnmakis beobachten, und vielleicht laufen Sie auch dem Schwarzweiss Vari mit seinen lustigen Ohrbüscheln oder dem Braunen Lemur über den Weg. Wunderbare Orchideen, Baumfarne und riesige Bambusse werden auch Sie nicht unbeeindruckt lassen. Sie werden von der mehrstündigen Wanderung unter Leitung fachkundiger „Ranger“ von der Flora und Fauna begeistert sein!

8. Tag: Ranomafana NP – Ranohira (F/-/A)

Heute geht’s südwärts über Fianarantsoa nach Ambalavao, vorbei an tropischen Wäldern, Reisterrassen und Gebirgsketten. Ambalavao liegt auf 1000 m Höhe in einem weiten Tal. Ein 1300 m hoher Pass, das sogenannte „Tor zum Süden“, begrenzt das Tal im Norden. Im Süden und Südosten schützt es das über 2'600 m hohe Andringitra Gebirge vor den Regenwolken der Ostküste. Im Westen erhebt sich eine auf 1'400 m ü. M. gelegene fruchtbare Hochebene. Jeden Mittwoch findet in Ambalavao der wohl grösste Zebu-Markt von ganz Madagaskar statt. Sie besuchen eine Werkstatt, in der das Antaimoro-Papier hergestellt wird, das aus der Rinde des Avoha-Baums gewonnen wird. Kurz nach Ambalavao besuchen Sie den Privaten Park ANJA. Der Park liegt zu Füssen eines Inselberges, umringt von grünen Reisfeldern. Ein Trockenwald ist die Heimat der im südlichen Madagaskar lebenden Ringelschwanzlemuren, den Kattas. Mit etwas Glück sehen Sie das kleinste Chamäleon der Welt, den Brookesia, auch andere Chamäleonarten sind hier zu Hause. Weiterfahrt durch die spektakuläre Landschaft des Südens. Je mehr man sich dem Plateau von Horombe nähert, und je steppenartiger die Landschaft wird, umso mehr bekommt man den Eindruck, dass man sich in Afrika befindet. Dieser Eindruck wird durch die grasenden Zebuherden noch verstärkt. Bald schon erkennt man in der Ferne die Sandsteinformation des Isalo Gebirges, das einmalig und einzigartig ist. Das durch Wind- und Regenerosion entstandene Gebirge ist ein Highlight im Süden Madagaskars.
(Fahrt: 360 km, ca. 8 Stunden)

9. Tag: Isalo NP (F/-/A)

Als sich Madagaskar von Afrika trennte, wurden an dieser Stelle Gesteinsmassen nach oben gedrückt. Durch Wind und Wasser entstand eine wild zerklüftete Gebirgslandschaft mit tiefen Schluchten, bizarren Felsformationen und ausgewaschenen Höhlen. Tageswanderung zur Piscine Naturelle und weiter zu den blauen und schwarzen Pools mit immer wieder atemberaubenden Panoramablicken über die Schluchten des Isalo. Diese surreale Landschaft ist Heimat verschiedener Lemuren-, Reptilien- und Vogelarten. Das Isalo Gebirge zählt zu den biologisch vielseitigsten, mit einer Trockenflora einerseits und tropischer Feuchtvegetation andererseits. Der Besuch der Gräber der Bara und Sakalava bildet den mystischen Ausklang dieser grandiosen und eindrücklichen Wanderung.
(Wanderung: ca. 6–7 Std.)

10. Tag: Ranohira – Ifaty (F/-/A)

Die Reise geht weiter durch weite, mit Palmen bewachsene Steppenlandschaften. Sie passieren die zwei Städtchen Sakaraha und Ilakaka, die zur Zeit des Saphir- und Goldrausches gebaut wurden. In dieser weiten Landschaft werden Sie nur selten einzelne Hütten und Rinderherden in der Ferne erkennen. Gelegentlich durchqueren Sie Reste der geschützten Trockenwaldgebiete des Zombitse Vohibasia Nationalparks. Die beiden Waldgebiete haben eine charakteristische Vegetation, welche die 6 Monate absoluter Trockenheit von Mai bis Oktober aufgrund der starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht überlebt. Die Luftfeuchtigkeit ist auch in der Trockenzeit vor allem nachts hoch, so dass sich auf den Blättern Wasser bildet. Von diesem Kondenswasser leben nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Sifakas, Kattas und einige andere hier lebende Lemuren sowie weitere Tierarten. Besuch dieses aussergewöhnlichen Parks.
Die Flora im Süden Madagaskars besteht vorwiegend aus Sukkulenten. Sie sind wasserspeichernde Pflanzen, welche die Dürre und die harten Bedingungen dieses trockenen Gebietes problemlos überstehen. Baobabs, Dickfusspflanzen und Aloe gehören zu den meist vertretenen Pflanzenfamilien. Viehzucht wird trotz des Mangels an Wasser von den Einheimischen betrieben. Ziegen, Schafe und vor allem Zebus sind Symbol für einen hohen sozialen Status im Süden.
Fahrt über Tulear, der Name bedeutet „Hafen“ in der Sprache der Vezo, nach Ifaty. Ifaty, das aus mehreren kleinen Fischerdörfern gebildet wird, gehört zu den Territorien des Volksstamms der Vezo, den „Kindern des Meeres“. Sie bauen ihre Hütten mit lokalen Materialien auf sandigen Boden. Die einfache Konstruktion lässt sich darauf zurückführen, dass die Vezo ein Nomadenvolk waren. Die Einheimischen leben am und vom Meer.
(Fahrt: 250 km, ca. 6 Std.)

11. Tag: Ifaty (F/-/A)

Frühmorgens Besuch des nahe gelegenen Baobabwaldes. Die Bäume sind die bekanntesten und charakteristischsten des Landes. In diesem trockenen Gebiet ist der Wald durch Baobabs, Dornenbusch und Sukkulenten gekennzeichnet. Es ist immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie die Natur im trockenen Westen Madagaskars gelernt hat, mit wenig auszukommen, und zu entdecken, wie viele Tierarten diese feindliche Gegend als ihre Heimat gewählt haben.
Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Direkt am Sandstrand bietet das Hotel eine ideale Gelegenheit für einen Tag voller Ruhe und Entspannung oder zur Entdeckung der Umgebung. Das vorgelagerte Korallenriff bei Ifaty lässt sich auf einer Schnorcheltour entdecken (optional). Lassen Sie sich die atemberaubende Unterwasserwelt nicht entgehen.

12. Tag: Ifaty – Antananarivo (F/-/A)

Transfer nach Tulear. Flug von Tulear nach Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars. Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

13. Tag: Antananarivo (F/-/A)

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können optional eine Stadtrundfahrt, einen Besuch im 22 km entfernten Lemurenpark oder einen Besuch des ehemaligen Königspalastes in Ambohimanga buchen.
Nach dem Abschieds-Nachtessen Transfer zum Flughafen oder Beginn des von Ihnen gebuchten Anschlussprogrammes.

14. Tag: Antananrivo - Schweiz (-)

Kurz nach Mitternacht Rückflug in die Schweiz.

Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Richtpreise pro Person ab/bis Schweiz.
Reisetermine ganzjährig frei wählbar je nach Zugfahrtstag.

Bei 2 Personen  Bei 4 Personen
CHF 4’380.- CHF ?.-
Zusatzleistungen
Einzelzimmerzuschlag: CHF 480.-
  • Linienflug in Economyklasse inkl. Taxen
  • Inlandflug
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Gutschein für SBB-Bahnbillett 2. Klasse Wohnort Schweiz – Flughafen retour
  • Lokale französisch- oder englischsprachige Reiseleitung (ausser auf dem Flug von Tulear nach Antananarivo)
  • Lokale Guides in den Nationalparks und privaten Reservaten
  • Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Mahlzeiten gemäss Programm
  • Alle Transfers
  • Trägerservice am Flughafen und in den Hotels
  • Alle aufgeführten Eintritte und Besichtigungen
  • Büchergutschein im Wert von CHF 30 für Reiseliteratur Ihrer Wahl

Im Preis nicht inbegriffen: Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist, Visum, nicht erwähnte Mahlzeiten, Getränke, alle im Reiseprogramm als fakultativ aufgeführten Leistungen, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben.

Anforderungen: Diese seit vielen Jahren sehr beliebte Rundreise ist eines der vielfältigsten Angebote für Naturfreunde! Das Programm stellt keine speziellen Anforderungen an die Teilnehmer. Mit einer gesunden und durchschnittlichen Kondition ist diese Reise für jeden Gast machbar.

Inlandflug: Flugplanänderungen seitens Air Madagascar bleiben vorbehalten.

Zugfahrt: die Zugfahrt kann nicht immer garantiert werden. Bitte haben Sie Verständnis wenn gerade unglücklicherweise während Ihrer Reise kein Zug Fährt. Aufgrund der sehr antiken Anlagen und Lokomotiven kommt es regelmässig zu technischen Defekten. Die Reparaturarbeiten nehmen meistens viel Zeit in Anspruch. Sollte dieser Programmpunkt nicht durchgeführt werden können, wird ein sehr attraktives Alternativprogramm angeboten, z.B. eine Flussfahrt auf dem Matsiatra – ein einmaliges Erlebnis!

Klima: Die beste Reisezeit auf Madagaskar ist regional sehr unterschiedlich und hängt von den Kundenwünschen ab. Madagaskar kann ganzjährig besucht werden. Während den Sommermonaten, der Regenzeit, November – April ist es vor allem auf dem Hochland am interessantesten, die Reptilien, Chamäleons, Schlangen und Frösche haben den Winterschlaf hinter sich, die Lemuren ziehen ihren Nachwuchs gross und die Menschen sind mit dem Reisanbau und der Ernte beschäftigt. Alles ist grün und voller Lebensfreude. Der Winter Mai – Oktober ist die Zeit der Abenteuer-Reisen, denn nur während der Trockenzeit sind Fahrten in entlegene Gebiete, die nur auf Pisten erreichbar sind, möglich. Die Reisfelder liegen brach, auf dem Hochland werden mit der lehmhaltigen Erde Ziegelsteine für den Häuserbau gebrannt. Die Sommermonate sind schwül und heiss mit Temperaturen um die 20–30 °C spätnachmittags und nachts muss mit Gewittern gerechnet werden. Die Wintermonate vor allem auf dem Hochland sind tagsüber mit Temperaturen zwischen 15–20 °C angenehm, sinken jedoch nachts bis auf 7–10 °C.

Impfbestimmungen: Für viele Länder sind Impfungen empfohlen, in einigen Fällen sogar zwingend vorgeschrieben, damit die Einreise gewährt wird. Für die Einhaltung der Impfvorschriften sowie für die Beschaffung von Informationen zu lokalen Gesundheitsrisiken (z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Zika-Virus etc.) sind die Reisenden in jedem Fall selber verantwortlich. Hinweise zu Impfungen und Gesundheitsrisiken finden Sie unter safetravel.ch oder kontaktieren Sie Ihren Haus-/Tropenarzt.

Individualreise: Die vorgeschlagene Reise kann Ihren individuellen Wünschen angepasst werden. Ebenso können wir Ihnen zusätzlich ein Vor- und/oder Nachprogramm offerieren. Gerne erstellen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot. Beispiele zu Verlängerungsmöglichkeiten finden Sie hier Ost-Tour, Montagne d’Ambre und Ankarana NP und Masoala NP.

Anfrage / Beratung

Persönliche Beratung

Gerne besprechen wir mit Ihnen in einem persönlichen Telefonat Ihre Reisewünsche. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 09 - 18 Uhr unter +41 31 318 48 55.

Möchten Sie von uns angerufen werden, können Sie uns Ihre Telefonnummer angeben

Auskunft und Beratung

Barbara Forster

Barbara Forster

Bereits als Teenager startete Barbara auf ihre erste Reise per Interrail quer durch Europa. Ihr Reisevirus war damit entflammt. Es folgten ein Auslandjahr in den USA und mehrere Reisen nach Südamerika, Asien und Australien.

Sportlich unterwegs ist sie allemal. Ihre Outdooraktivitäten und Naturerlebnisse teilt Barbara am liebsten mit anderen, denn Kontakte und Begegnungen machen für sie den eigentlichen Reiz des Reisens aus.

Bevor sie zu Nature Team kam, arbeitete sie mehrere Jahre bei Globetrotter als Reiseberaterin. Zuvor leitete die ausgebildete Ernährungsberaterin während etlichen Jahren Trekking-, Bike- und Abenteuerreisen und engagierte sich im Projekt „Feel the World – Meet the People“; Tätigkeiten, die der dynamischen Menschenfreundin genauso auf den Leib geschneidert sind wie das leidenschaftliche Beraten von Reisenden. Hauptsache, Barbara bleibt in Bewegung und ist mit Menschen in Kontakt.

Bereiste Länder

Ägypten, Albanien, Argentinien, Äthiopien, Australien, Bolivien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Ecuador, Georgien, Griechenland, Guatemala, Hong Kong, Indien, Indonesien, Iran, Irland, Island, Jordanien, Kambodscha, Kap Verde, Kenia, Kolumbien, Kongo (dem. Republik), Kroatien, Kuba, Laos, Libyen, Madagaskar, Malaysia, Marokko, Mazedonien, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Myanmar/Burma, Namibia, Nepal, Neuseeland, Nicaragua, Oman, Peru, Ruanda, Russland, Singapur, Südafrika, Tansania, Thailand, Uganda, USA, Vietnam, Westjordanland/Palästina, Zypern

Stefan Cotting

Stefan Cotting

Stefan Cotting ist seit seinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr im Tourismus tätig und sammelte dabei seine ersten Erfahrungen als Reiseleiter für Abenteuerreisen in Nordamerika. Während seinen 10 Jahren als Reiseberater bei Globetrotter leitete er auch zahlreiche Gruppenreisen für Globotrek und war dazwischen auch mal kurz weg – 2 Jahre Weltreise einmal rund um den Globus mit seiner Lebenspartnerin. Es folgten 3½ Jahre als Geschäftsreisespezialist in der Bundesreisezentrale Bern, wo er Reisen für Bundesangestellte und Bundesräte organisierte. Als Mitglied des Katastropheneinsatzpools des EDA unterstützte er während der Nuklearkatastrophe von Fukushima die Schweizer Botschaft in Tokio. Von 2012 bis 2016 war Stefan als freischaffender Reiseleiter im In- sowie im Ausland tätig. Er nutzte die zusätzliche Freizeit um seinem grossen persönlichen Ziel, dem Besuch aller 195 Länder der Welt, näher zu kommen. Im September 2016 erfüllte er sich nach dem Besuch von Kasachstan diesen Traum.

Bereiste Länder

Alle Länder der Welt.

  031 318 48 55
  info@nature-team.ch

Buchung dieser Individualreise

Wegen der freien Terminwahl eignet sich diese Reiseroute nicht zur direkten Buchung per Internet. Bitte rufen Sie uns an, damit wir zunächst Ihren Terminwunsch mit den Flugplänen koordinieren können.