Mongolei

Auf den Spuren Dschingis Khans

Reittrekking | 15 Tage

„Ans Haus gefesselt zu sein, ist ein arges Los. Unterwegs zu sein macht frei, und Freiheit ist Leben. In Freiheit leben zu können, ist das grösste Glück einer Karawane.“ Dieser mongolischen Redensart nachempfunden, lassen wir uns im Fahrzeug, zu Fuss und zu Pferd auf das Abenteuer Mongolei ein.

Die Besonderheiten der Reise

  • Die Vielfalt der verschiedenen Landschaften der Mongolei
  • Das Kloster Amarbayasgalant und die 108 Stupas von Erdene Zuu
  • Auf dem Pferderücken durch die endlose Steppenlandschaft
  • Begegnung mit den Nomaden
  • Übernachtung in Jurtencamps und in idyllischen Zeltlagern
  • Aufenthalt in der Wüste Gobi mit Besuch der Bartgeier-Schlucht
  • Karakorum, die alte Hauptstadt zu Zeiten Dschingis Khans
  • Auch als Gruppenreise buchbar Mongolei – Gruppenreise

Programm

1. Tag: Individuelle Ankunft in Ulan Bator (-/M/A)

Am Flughafen werden wir von einem Fahrer unseres lokalen Partners erwartet und ins Hotel begleitet. Am Nachmittag besichtigen wir die Stadt. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein bestand die Mehrzahl der Gebäude der Hauptstadt aus runden Filzzelten, den Jurten. Auf einer Stadtrundfahrt begeistert uns das Klostermuseum des Tschoijin Lama-Tempels mit seinen hübschen Gebäuden und der eindrücklichen Sammlung buddhistischer Kunst. Anschliessend Besuch des Sukhbaatar-Platzes und des Zaisan-Hügels, wo wir die Aussicht geniessen. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Fahrt durch die nördliche Steppe (F/M/A)

Nachdem wir die Gebetszeremonie im grössten Kloster der Stadt, dem Gandan-Kloster, besucht haben, verlassen wir die Hauptstadt. Auf einer abwechslungsreichen Fahrt durch das Grasland gelangen wir zum hinter Steppenhügeln versteckten Kloster Amarbayasgalant. Übernachtung im Jurtencamp bei Amarbayasgalant. (Fahrt: 6 Std.)

3. Tag: Kloster Amarbayasgalant (F/M/A)

Besuch des restaurierten Klosters Amarbayasgalant. Vor dem wütenden Atheismusfeldzug der Stalinisten wurden in der Mongolei noch 767 Klöster gezählt. Seit der Wende herrscht heute wieder Religionsfreiheit und der buddhistische Alltag lebt auf. Klosterruinen wurden restauriert und neue Klöster errichtet. Am Nachmittag Weiterfahrt Richtung Süden. Übernachtung im Jurtencamp in der Nähe von Bulgan. (Fahrt: 5 Std./ Wanderung 2 Std.)

4. Tag: Ogii Nuur (F/M/A)

Durch Steppengras und sanfte Hügel fahren und wandern wir durch das Orchon-Tal, vorbei an Yak- und Pferdeherden. Wir erreichen den Vogel- und fischreichen Süsswasser-See Ogii Nuur wo wir die Nacht im Jurtencamp verbringen. (Fahrt: 5 Std.)

5. Tag: Zum Tuvchun Kloster (F/M/A)

Nach einer Nacht in Jurten am See Ogii Nuur fahren wir weiter dem Gebirge entgegen. Wir erreichen das Gebiet von Zanabzar mit seinen bizarren Felsformationen. Von unserem Camp aus wandern wir auf den roten Felsen Shivee, hoch zum neu aufgebauten Tempel aus der Zeit des ersten Bogd (Staatsoberhaupt). Der ziemlich steile Aufstieg zu Fuss ist etwa 2.5 Kilometer lang. Uns bietet sich ein fantastischer Ausblick über die unendliche Steppe. Abstieg vom Felsen und Fahrt zum Jurtencamp bei Tuvchun. (Fahrt: 6 Std./ Wanderung 3 Std.)

6. Tag: Start Reittrekking (F/M/A)

Wir lernen die Pferde kennen und reiten das erste Mal auf den Rücken der Tiere durch die Steppen der Mongolei. Unser Weg führt durch das Orchon Tal. Der gleichnamige Orchon Fluss ist die Lebensader dieser Region und seine Täler sind seit Jahrhunderten Nomadenland.
Übernachtung im Zelt.
(Reiten 5 Std.)

7. Tag: Wind in den Haaren (F/M/A)

Weiter geht es auf den Pferderücken durch das Orchon Tal in die Richtung Karakorum. Weitere 4-5 Stunden werden geritten. Auf Wunsch kann auch mit dem Begleitfahrzeug mitgefahren oder nebenher gewandert werden. Übernachtung im Zelt. (Reiten 5 Std.)

8. Tag: Weltkulturerbe Karakorum (F/M/A)

Heute kommen wir in Karakorum, der alten Hauptstadt Dschingis Khans an. Am Nachmittag haben wir die Gelegenheit, das geschichtsträchtige Karakorum Museum zu besuchen oder uns von den Reittagen zu erholen. Übernachtung im Jurten-Camp. (Reiten 5 Std.)

9. Tag: Erdene Zuu (F/M/A)

Als kultureller Höhepunkt darf der Besuch des Klosters Erdene Zuu betrachtet werden. Das Kloster aus dem 16. Jahrhundert, in dem über zehntausend Mönche gelebt haben sollen, wird von 108 Stupas umgeben und hat die kommunistische Epoche überlebt, weil es zum Museum erklärt worden ist. Am Nachmittag verlassen wir Karakorum und fahren nach Hogno Han. Übernachtung im Jurtencamp. (Fahrt: 1.5 Std.)

10. Tag: Freie Zeit in Hogno Han (F/M/A)

Wir gestalten den Tag nach Lust und Laune. Vom Jurtencamp aus lassen sich Wanderungen zu den Dünen, in die bizarren Berge, zum heiligen Schamanenfelsen und zu einem kleinen Kloster unternehmen. Übernachtung im Jurtencamp

11. Tag: Zum Ongifluss (F/M/A)

Wir verlassen Hogno Han im Minibus in südliche Richtung. Die Gegend erst noch in Grün, geht allmählich, je näher wir an die Wüste rücken, in karge Vegetation über. Vielleicht kreuzt eine Gazellenherde unserern Weg. Bei Ankunft am trockenen Fluss von Ongi statten wir dem nahe gelegenen, neu eröffneten Kloster, einen Besuch ab. Übernachtung im Jurtencamp. (Fahrt: 7 Std.)

12. Tag: Südgobi (F/M/A)

Auf unserer Fahrt in die Südgobi treffen wir mit etwas Glück an den vereinzelten Wasserstellen auf Kamelherden. Bei Bayanzag, wo die scheinbar endlose Weltenplatte abbricht, haben Wind und Wetter eine fantastische Landschaft modelliert. Hier nehmen wir uns Zeit, den grössten Saxsaulwald und eine der grössten Dinosaurierfundstellen, die sogenannten "Flaming Cliffs" zu erkunden. Übernachtung im Jurtencamp bei Dalanzadgad. (Fahrt: 5 Std./ Wanderung 1 Std.)

13. Tag: Bartgeierschlucht (F/M/A)

Heute fahren wir zur Bartgeierschlucht (Jolyn Am). Unterwegs kommen wir an Sanddünen vorbei. Wir durchqueren die tiefe Bartgeierschlucht zu Fuss. Vielleicht treffen wir auf wilde Ziegen, Pfeifhasen und Bartgeier. In der Schlucht kann die Temperatur selbst im Hochsommer auf 0 Grad fallen. Manchmal vermag sogar in der sommerlichen Hitze eine dicke Eisschicht nicht zu schmelzen. Übernachtung im Jurtencamp bei Dalanzadgad. (Fahrt: 1.5 Std./ Wanderung 2 Std.)

14. Tag: Gobi – Ulan Bator (F/M/A)

Ein kurzer Rückflug bringt uns nach Ulan Bator. Restliche Zeit zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel

15. Tag: Individuelle Weiter- oder Rückreise (F/-/-)

Fahrt zum Flughafen und individuelle Weiter- oder Rückreise.

 

Hinweis: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.


Richtpreis in CHF pro Person im Doppelzimmer ab/bis Ulan Bator

Saison 2020 bei 2 Personen
  ab CHF 2’950.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 330.-

  • Flug Südgobi - Ulan Bator in Economy-Class
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • Pferde und Pferdeführer für Reitetappen
  • 2 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer, 10 Übernachtungen in Jurten, 2 Übernachtungen im Zweierzelt
  • Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Lokaler, englisch sprechender Driverguide (Deutsch auf Anfrage)
  • Bewilligungen und Eintritte
  • Praktische Globotrek-Trekkingtasche mit Rollen

Im Preis nicht inbegriffen: An- und Rückreise nach/ab Ulan Bator, Visumgebühr, Trinkgelder, Persönliche Ausgaben

Anforderung: Verschiedene Ausflüge/Besichtigungen zu Fuss. Optionale Wanderungen von 1 bis 3 Stunden in Höhen bis 1'600 Meter. 3 Reitetappen von 4 bis 5 Stunden und 6 längere Überlandfahrten. Reiten auf kleinen, ausdauernden Pferden. Reitkenntnisse von Vorteil aber nicht Bedingung. Umsteigen auf ein Begleitfahrzeug ist möglich.

Hinweise: Die angegebenen Distanzen sind Richtwerte und können je nach nach Witterungsbedingungen, Kondition der Teilnehmer oder anderen Umständen variieren. In den Jurtencamps ist Einzel- oder Doppelbelegung nicht garantiert möglich! Das Hauptgepäck wird während dem Trekking in Fahrzeugen transportiert, den Tagesrucksack tragen Sie selber. Während der ersten Reise wohnen Sie voraussichtlich während eines halben Tages dem Nadaam-Fest, dem grössten Volksfest der Mongolei, bei.

Klima: Die Mongolei ist gekennzeichnet durch ein extremes Kontinentalklima, das sich durch starke jahres- und tageszeitliche Temperaturschwankungen auszeichnet. Schneearme, sehr lange und strenge Winter (bis zu - 40°C) wechseln mit kurzen, niederschlagsreichen, warmen Sommern ab. Die Übergangszeiten sind dabei kurz und dauern selten länger als 4-5 Wochen. Die Temperaturschwankungen innerhalb eines Tages sind teilweise sehr gross (bis zu 30°C). In der Wüste Gobi wird es im Sommer bis zu 40°C heiss, nachts kühlt es jedoch angenehm ab.

Impfbestimmungen: Für viele Länder sind Impfungen empfohlen, in einigen Fällen sogar zwingend vorgeschrieben, damit die Einreise gewährt wird. Für die Einhaltung der Impfvorschriften sowie für die Beschaffung von Informationen zu lokalen Gesundheitsrisiken (z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Zika-Virus etc.) sind die Reisenden in jedem Fall selber verantwortlich. Weitere Hinweise zu Impfungen und Gesundheitsrisiken unter safetravel.ch oder beim Haus-/Tropenarzt.

Individualreise: Die vorgeschlagene Reise kann Ihren individuellen Wünschen angepasst werden. Wir können Ihnen zusätzlich die Flüge und allenfalls ein Vor- und/oder Nachprogramm offerieren. Gerne erstellen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot.

Anfrage / Beratung

Persönliche Beratung

Gerne besprechen wir mit Ihnen in einem persönlichen Telefonat Ihre Reisewünsche. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 09 - 18 Uhr unter +41 31 318 48 55.

Möchten Sie von uns angerufen werden, können Sie uns Ihre Telefonnummer angeben

Auskunft und Beratung

Andrea Fuhrer

Andrea Fuhrer

Den Reisevirus hat sie von ihrer Grossmutter. Mit ihr unternahm Andrea ihre ersten Touren durch Europa. Noch vor dem 18.Geburtstag reiste sie alleine nach Japan zu Verwandten - die Reiselust war nun definitiv entfacht. Nur das Geld fehlte… Deshalb arbeitete sie nach der Matur erstmals als Flugbegleiterin für Swissair. Schon bald wurde die weite Welt ihr zweites Zuhause: als Reiseleiterin und Globetrotterin. Trekkings durch Reisterrassen, Dschungelabenteuer im Amazonas, ein Besuch der sieben neuen Weltwunder, Exotisches Essen und unvergessliche Begegnungen prägten ihren Alltag. Bis das Heimweh sie wieder nach Bern zurücktrieb, wo sie nun gerne andere mit dem Reisevirus ansteckt.

Bereiste Länder

Ägypten, Argentinien, Bangladesch, Bhutan, Bolivien, Botswana, Chile, China, Cook Inseln, Dänemark, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, England, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Hongkong, Indien, Indonesien (nur Bali), Iran, Irland, Italien, Japan, Jordanien, Kamerun, Kenia, Kirgistan, Kroatien, Kuba, Martinique, Mexiko, Mosambik, Mongolei, Montenegro, Myanmar/ Burma, Neuseeland, Peru, Spanien, St Lucia, Südafrika, Tansania, Trinidad und Tobago, Uganda, Usbekistan, USA

Stefan Cotting

Stefan Cotting

Stefan Cotting ist seit seinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr im Tourismus tätig und sammelte dabei seine ersten Erfahrungen als Reiseleiter für Abenteuerreisen in Nordamerika. Während seinen 10 Jahren als Reiseberater bei Globetrotter leitete er auch zahlreiche Gruppenreisen für Globotrek und war dazwischen auch mal kurz weg – 2 Jahre Weltreise einmal rund um den Globus mit seiner Lebenspartnerin. Es folgten 3½ Jahre als Geschäftsreisespezialist in der Bundesreisezentrale Bern, wo er Reisen für Bundesangestellte und Bundesräte organisierte. Als Mitglied des Katastropheneinsatzpools des EDA unterstützte er während der Nuklearkatastrophe von Fukushima die Schweizer Botschaft in Tokio. Von 2012 bis 2016 war Stefan als freischaffender Reiseleiter im In- sowie im Ausland tätig. Er nutzte die zusätzliche Freizeit um seinem grossen persönlichen Ziel, dem Besuch aller 195 Länder der Welt, näher zu kommen. Im September 2016 erfüllte er sich nach dem Besuch von Kasachstan diesen Traum.

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