Auskunft und Beratung

Zuständig für diese Reise sind Stefan Cotting und Andrea Fuhrer

Buchung dieser Individualreise

Wegen der freien Terminwahl eignet sich diese Reiseroute nicht zur direkten Buchung per Internet. Bitte rufen Sie uns an, damit wir zunächst Ihren Terminwunsch mit den Flugplänen koordinieren können.

Informationsstand: Dezember 2017

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% vom Reisepreis
Restzahlung 21 Tage vor Reisebeginn

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Turkmenistan

Turkmenistan umfassend

Individualreisen mit freier Terminwahl

Entdeckerreise mit leichten Wanderungen und viel Natur | 12 Tage

Turkmenistan ist neben Tadschikistan sicherlich das am wenigsten bekannte Land entlang der berühmten Seidenstrasse – dies aber zu Unrecht. Den Besucher erwarten Höhepunkte wie die Ruinenstädte von Merw und Konya Urgench, beides Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, oder den einzigartigen Gaskrater von Dervaza. Aschgabat ist die skurrile Hauptstadt, in welcher ein Diktator seine verrückten architektonischen Träume verwirklicht hat. Die Karakum-Wüste welche auf dieser Entdeckerreise grösstenteils durchquert wird, bedeckt vier Fünftel der Landesfläche. Weite Tonebenen mit vereinzelten Akazien und Wüstensträuchern wechseln ab mit Sicheldünen, flachen Wadis und Salzseen. Grasende Schafe, Ziegen und Kamele kündigen die wenigen Siedlungen an. Die Menschen sind gastfreundliche und lassen Sie gerne an ihrem Leben in der Wüste teilhaben. Die kaum besuchten Schluchten von Yangikala und Yangisuw im Westen des Landes bieten ein aussergewöhnliches Naturschauspiel farbenreicher Kalksteinkliffs.
Die Reise setzt ein gutes Sitzvermögen für lange Überlandfahrten durch die Wüste voraus. Wer Abenteuerlust verspürt und sich während der Reise durch die Wüste fernab jeder Zivilisation auf das einfache Leben einstellen kann, wird belohnt mit unvergesslichen Erlebnissen.

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Die Besonderheiten dieser Reise

  • Aschgabat, die skurrile Hauptstadt Turkmenistans
  • Beeindruckende Schluchten von Yangikala und Yangisuw
  • “Unheimliche Begegnung“ mit dem Dervaza Gaskrater
  • Die alten Handelsroutenstädte Konya Urgench und Merw
  • Einfache Wanderungen in der Karakum-Wüste

Programm

1. Tag: Schweiz – Aschgabat

Abflug am Nachmittag von der Schweiz. Flug über Istanbul mit Turkish Airlines mit Ankunft nach Mitternacht.

2. Tag: Aschgabat (F/M/A)

Ankunft nach Mitternacht in Aschgabat und Transfer zum Hotel. Nach dem Frühstück erkunden Sie die Baudenkmäler in der für uns sehr bizarr anmutenden Hauptstadt Turkmenistans. Unter Präsident Saparmurat Nijasow, der sich „Turkmenbaschi“ – Vater aller Turkmenen – nennen liess und einen Kult um seine Person etablierte, begann sich Aschgabat in ein baukünstlerisches Panoptikum zu verwandeln. Nijasow prangte auf Geldscheinen und im Logo des Staatsfernsehens, im ganzen Land liess er goldene Statuen von sich selbst und von seinen Eltern aufstellen, selbst die Monate wurden umbenannt – der Januar nach ihm, der April nach seiner Mutter. Die Stadt ist am ehesten vergleichbar mit Las Vegas, Pjöngjang, Astana oder Disneyland; Sie werden aus dem Staunen nicht heraus kommen.

3. Tag: Aschgabat – Turkmenbashi (F/M/A)

Transfer zum Flughafen und Inlandflug am frühen Morgen in die Hafenstadt Turkmenbashi. Sie besuchen den Fischmarkt und die Russisch-Orthodoxe Kirche der Stadt am Kaspischen Meer. Das Kaspische Meer ist der grösste See der Erde ohne natürliche Verbindung zu den Ozeanen. Transfer in das Hotel und restlicher Tag zur freien Verfügung.

4. Tag: Turkmenbashi – Gozli Ata (F/M/A)

Am frühen Morgen beginnt das Wüstenabenteuer, denn Sie haben einen langen Weg vor sich. Sie fahren in die endlosen Weiten der Karakum-Wüste, welche fast 75% der Fläche Turkmenistans bedeckt. Auf dem Weg zur Yangikala Schlucht machen Sie Halt in der Yangisuw Schlucht. Sie haben Zeit eine mehrstündige Wanderung in dieser unwirtlichen und ariden aber ungemein faszinierenden Landschaft zu unternehmen. Sie fahren weiter zum Mausoleum von Gozli Ata. Diese Grabstätte ist eine der berühmtesten Pilgerstätten Turkmenistans und beherbergt die sterblichen Überreste eines Sufis und seiner Frau aus dem 12. Jahrhundert. Von den Säulengängen des Pilgerhauses überblicken Sie die mächtige, vielfarbige Kalksteinklippe, vor der sich das Mausoleum und der umgebende Friedhof erheben. Übernachtung im Zelt.
(Fahrt: 250 km / 7 Std.)

5. Tag: Gozli Ata – Serdar (F/M/A)

Fahrt abseits von asphaltierten Strassen, teilweise entlang des alten Uzboy Flussbettes. Unterwegs besuchen Sie die Festung Ygdykala Pathian. Das Mittagessen können Sie in Form eines Picknicks geniessen, und Sie haben eine weitere Möglichkeit, eine kurze Wanderung zu unternehmen. Anschliessend fahren Sie in ein Zeltlager nahe des Dorfes Balishem in der westlichen Hälfte der Karakum-Wüste.
(Fahrt: 160 km / 6 Std.)

6. Tag: Serdar – Balishem (F/M/A)

Fahrt abseits von asphaltierten Strassen, teilweise entlang des alten Uzboy Flussbettes. Unterwegs besuchen Sie die Festung Ygdykala Pathian. Das Mittagessen können Sie in Form eines Picknicks geniessen, und Sie haben eine weitere Möglichkeit, eine kurze Wanderung zu unternehmen. Anschliessend fahren Sie in ein Zeltlager nahe des Dorfes Balishem in der westlichen Hälfte der Karakum-Wüste.
(Fahrt: 160 km / 6 Std.)

7. Tag: Balishem – Akchagaya (F/M/A)

Heute fahren Sie von der Karakum Wüste Richtung Dervaza, dem Endpunkt des morgigen Tages. Auf dem Weg nach Akchagaya, dem heutigen Endziel, gibt es wieder Möglichkeiten für Wanderungen. Übernachtung im Zelt.
(Fahrt: 180 km / 6 Std.)

8. Tag: Akchagaya – Dervaza (F/M/A)

Bevor Sie den Gaskrater von Dervaza erreichen, können Sie eine mehrstündige Wanderung machen. Der Gaskrater entstand 1971 bei der Suche nach Gasvorkommen eher zufällig: Das Gebiet ist reich an Erdgas und während Bohrungen fanden Geologen eine mit Erdgas gefüllte unterirdische Höhle. Der Boden unter der Bohrplattform brach zusammen, wodurch ein grosses Loch mit einem Durchmesser von etwa 70 Metern entstand. Um die Freisetzung des giftigen Gases zu vermeiden, wurde beschlossen, es zu verbrennen. Entgegen der ursprünglichen Hoffnung der Geologen erlosch das Feuer aber nicht nach einigen Tagen, sondern es brennt bis heute immer noch. Die Nacht unter dem Wüstenhimmel gleich neben dem Getöse des Gaskraters werden Sie nie mehr vergessen.
(Fahrt: 100 km / 4 ½ Std.)

9. Tag: Dervaza – Dashoguz (F/M/A)

Heute kehren Sie auf die asphaltierte Strasse zurück und fahren an die Nordgrenze Turkmenistans. Nach rund 200 km erreichen Sie Konya Urgench, einst Hauptstadt des riesigen und wohlhabenden Staates Khorezm. Invasionen der Mongolen unter der Führung Dschingis Khans und später Tamerlans, haben nur Ruinen von dieser grossartigen Stadt zurück gelassen. Im Gegensatz zu den Städten in Usbekistan, die nach ihrer Zerstörung neu aufblühten, ist das alte Konya Urgench eine Brachfläche mit leider nur wenigen erhaltenen Monumenten aus dem 11. bis 16. Jahrhundert. Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Dashoguz und Übernachtung im Hotel.
(Fahrt: 350 km / 6 Std.)

10. Tag: Dashoguz – Mary /F/M/A)

Transfer zum Flughafen und Flug nach Mary und Transfer nach Merw. Neben Bagdad, Damaskus und Kairo war Merw einst eine der grössten Städte in der islamischen Welt und ein wichtiges Handelszentrum an der Seidenstrasse. Heute finden die Besucher ein Ruinenfeld vor, das umgeben und durchzogen wird von endlosen Mauern. Merw ist in seiner Anlage einzigartig. Die Stadt besteht aus einer Reihe mehrerer, im Laufe der Jahrhunderte nicht übereinander, sondern nebeneinander erbauter Städte. Nach der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von Merw haben Sie die restliche Zeit zur freien Verfügung.
(Fahrt: 80 km / 2 Std.)

11. Tag: Mary – Aschgabat (F/M/A)

Heute fliegen Sie zurück nach Aschgabat und haben den Nachmittag zur freien Verfügung.

12. Tag: Aschgabat – Schweiz (F/-/-)

Am frühen Morgen Transfer an den Flughafen und Rückflug in die Schweiz.


Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen.

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Saisonzeiten - Reisepreise

Preise pro Person ab/bis Schweiz (Basel/Genf/Zürich).
Reisetermin ganzjährig frei wählbar jeweils am Dienstag und Freitag ab 2 Personen.

bei 2 Personen  
CHF 5’540.-  
bei 4 Personen  
CHF 4’4440.-  

Es ist möglich das Programm Ihren persönlichen Wünschen anzupassen. Bessere Hotelkategorie möglich in Aschgabat, Turkmenbashi, Dashoguz und Mary. Preis auf Anfrage.

Zuschläge
Einzelzimmer CHF420.-

Im Preis inbegriffen

  • Linienflug in Economyklasse inkl. Taxen
  • Inlandflüge
  • 7 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels
  • 4 Übernachtungen im Zelt (Zelt, Schlafsack, Kissen und Schlafmatte inklusive)
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Referenznummer für das Visum
  • Alle Transfers gemäss Programm
  • Alle beschriebenen Exkursionen, Eintritte und Nationalparkgebühren
  • Reiseleitung durch lokale deutschsprachige Reiseleitung
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Gutschein für SBB-Billett 2. Klasse Wohnort – Flughafen retour
  • Büchergutschein im Wert von CHF 30.- für Reiseliteratur Ihrer Wahl

Nicht inbegriffen: Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist, Migrationskarte bei der Einreise von USD 12.- , „Tourist fee“ von USD 2.- pro Person/Nacht (muss in allen Hotels beim Check-out vor Ort an der Rezeption bezahlt werden), Visum für Turkmenistan, optionale Ausflüge und Aktivitäten, allfällige Foto- und Videogebühren (ca. USD 30.- pro Person auf der Reise), Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben.

Hinweise und Anforderungen

Impfbestimmungen: Keine Vorschriften, Hepatitis A empfohlen.

Visum/Pass: Bürger/Innen der Schweiz benötigen zur Einreise nach Turkmenistan ein Visum welches bei der turkmenischen Mission in Genf eingeholt werden muss. Wir empfehlen eine frühzeitige Beantragung des Visums über unseren Visaservice. Alle wichtigen Informationen zur Visaeinholung werden Ihnen bei der Buchung von uns angegeben. Der Reisepass muss mindestens noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.

Wanderungen: Die auf dieser Reise vorgesehenen Wanderungen und Spaziergänge sind einfach. Da keine mehrtägigen Wanderungen stattfinden, können Sie in der Regel selbst bestimmen, wie viel Sie an den entsprechenden Tagen laufen wollen.

Überlandfahrten:
Die Reise setzt ein gutes Sitzvermögen für lange Überlandfahrten durch die Wüste voraus. Wer Abenteurerlust verspürt und sich während der Reise durch die Wüste fernab jeder Zivilisation auf das einfache Leben einstellen kann, wird belohnt mit unvergesslichen Erlebnissen.

Ideale Reisezeit: Im Frühjahr von April bis Juni und im Herbst von September bis November.

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