Auskunft und Beratung

Zuständig für diese Reise ist Stefan Cotting und Brigitte Streit.

Buchung

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Informationsstand: November 2017

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% vom Reisepreis
Restzahlung 21 Tage vor Reisebeginn

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Guyana / Surinam / Französisch Guyana

Drei Guyanas

Individualreisen mit freier Terminwahl

Eine Erlebnisreise mit Schwerpunkt Natur und Kultur - 14 Tage

Suriname, Guyana und Französisch-Guyana – in den drei Ländern erwarten Sie noch unberührte, überwältigende Naturschönheiten. Die drei Länder strahlen ihren eigenen Charme aus und warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
Unsere Rundreise beginnt in Georgetown, der Hauptstadt Guayanas. Nach einem Abstecher zu den beeindruckenden Kaieteur Wasserfällen mitten im Dschungel, fahren Sie weiter in das multikulturelle Paramaribo. Nach dem Besuch der Lodge von Kinini Paati fahren Sie weiter nach Französisch Guayana mit Ausflügen zu den Gefängnisinseln von „Papillon“ und zum europäischen Raumfahrtzentrum von Kourou.

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Die Besonderheiten dieser Reise

  • Georgetown und seine Architektur
  • Der beeindruckende Kaieteur Wasserfall im Dschungel Guyanas
  • Erkundungen im kolonialen Paramaribo
  • 2-tägiger Aufenthalt in der Lodge von Kini Paati
  • Besuch der Gefängnisinsel von Papillon, „Île du Diable“
  • Besichtigung des europäischen Weltraumzentrums bei Kourou

Programm

1. Tag: Basel – Cayenne

Früher Abflug ab Basel Mulhouse nach Cayenne mit umsteigen in Paris Orly. Am Nachmittag Ankunft in Cayenne und Transfer ins Hotel Des Palmistes und restliche Zeit zur freien Verfügung.

2. Tag: Cayenne – Georgetown (F/-/-)

Am frühen Morgen Transfer zurück zum Flughafen und Flug mit Surinam Airways über Pararmaribo nach Georgetown, der Hauptstadt von Guyana. Transfer ins das Hotel Cara Lodge und am Nachmittag Stadtrundfahrt in den Botanischen Garten, den Starbroek Markt, zur St. George’s Cathedral – eines der grössten Holzgebäude der Welt – die Umana Yama Statue und weitere Sehenswürdigkeiten. Zum Sonnenuntergang lohnt ein Abstecher zur Seawall, wo sich verliebte Pärchen, Grossfamilien und Freunde an der Uferpromenade treffen um den Abend zu begrüssen.

3. Tag: Tagesausflug zu den Kaieteur Wasserfällen (F/-/-)

Der Name „Kaieteur“ basiert auf einer Sage, die vor vielen Jahrhunderten entstand. Denn bereits zu dieser Zeit lebten in dieser entlegenen Gegend zwei Volksstämme, die verfeindet waren und sich gegenseitig bekämpften. Der Häuptling eines Stammes hiess Kai und er entschloss sich, sich selbst zu opfern um den Frieden zwischen den beiden Stämmen wieder herzustellen. Dafür fuhr er mit einem Boot den Potaro-Fluss entlang und stürzte letztendlich den „Kaieteur“-Wasserfall hinab. Fallen bzw. hinabstürzen heisst in der einheimischen Sprache „eteur“ und damit ist der Name für den Wasserfall entstanden „Kai, der hinabfällt“. Nach dem Frühstück geht es um 10:30 Uhr an den Ogle Flughafen um mit dem Kleinflugzeug in 50 Minuten den Wasserfall inmitten des dichten Dschungels zu erreichen. Kaieteur gilt mit 225 Meter als der höchste „single drop“ Wasserfall der Welt. Nach einer Stunde auf dem Plateau und einer sicherlich gut gefüllten Speicherkarte Ihrer Kamera müssen Sie sich leider von diesem wunderschönen Fleckchen Erde wieder verabschieden. Rückflug nach Georgetown und Transfer ins Hotel.

4. Tag: Georgetown – Paramaribo (F/-/-)

An der Grenze steigen Sie nach der Passkontrolle auf eine Fähre um, überqueren den Corantijn-Fluss und erreichen Surinam nach einer ca. halbstündigen Fährfahrt. Weiterfahrt mit Bus nach Paramaribo und Transfer ins Hotel Palacio.
(Fahrt: 450 km / 8 Std.)

5. Tag: Paramaribo (F/-/-)

Am Morgen Besichtigungstour durch das koloniale Paramaribo: Das Treiben in der Kapitale kann schon mal hektisch und betriebsam zugehen, doch trotzdem versprüht Paramaribo mehr einen kleinstädtischen Charme. Gelegen am Suriname River vereint die Stadt die grossen Religionen der Welt in einer ausgesprochen friedlichen Atmosphäre. Die grosse Moschee liegt direkt neben der Synagoge und auch Hindutempel und Kirchen sind im Stadtbild vertreten. Auf der Stadtrundfahrt können Sie die verschiedenen religiösen Gebetszentren aus nächster Nähe betrachten. Ausserdem fahren Sie entlang des Präsidentenpalastes sowie der kolonialen weissen Holzhäuser, legen einen Stopp am chinesischen und am javanischen Markt ein und besuchen zu guter Letzt das Fort Zeelandia, das ebenfalls ein interessantes Museum beherbergt. Diese Stadtrundfahrt gibt Ihnen einen guten Einblick in die kulturelle Vielfalt und Geschichte Surinams, denn erst seit 1975 ist Suriname unabhängig von den Niederlanden. Der grosse Einfluss der Holländer ist aber immer noch in vielerlei Hinsicht zu spüren – sei es durch die Sprache: Niederländisch, das Essen: z.B. Erdnussbutter & Gouda oder die Architektur mit den weissen Holzhäusern. Restliche Zeit zur freien Verfügung.

6. Tag: Comewijne Tour (F/M/-)

Mit einem traditionellen Zeltboot fahren Sie auf dem Surinam- und Commewijnefluss. Sie besuchen die Garnelenzucht und den Viehbetrieb der Plantage „Rust en Werk“ (Ruhe und Arbeit), die Plantage Margaretha sowie in Fort Nieuw Amsterdam das Freilichtmuseum. Mit etwas Glück sehen Sie beim Zusammenfluss des Surinam- und Comewijne Flusses spielende Delfine.

7. Tag: Paramaribo – Knini Paati (F/M/A)

Fahrt von Paramaribo nach Atjoni mit einem kurzen Stopp bei Bronsweg. Nach Ankunft auf der Insel von Knini Paati geniessen Sie ein bekömmliches Mittagessen. Erste Erkundungen auf der Insel entlang des Flusses auf eigene Faust. Abends geht es auf Nachtsafari im Boot um Kaimane zu beobachten. Übernachtung in der Dschungellode von Knini Paati.
(Fahrt: 200 km / 3 ½ Std.)

8. Tag: Knini Paati (F/M/A)

Um 08:00 Uhr gehen Sie auf einen Spaziergang durch eines der lokalen Dörfer in der Nähe der Lodge. Zusammen mit einem lokalen Guide verbringen Sie den Tag im Dorf und haben somit Einsicht in die lokale Kultur und Tradition. Am späten Nachmittag Rückkehr in die Lodge wo ein köstliches Abendessen auf die Gäste wartet.

9. Tag: Knini Paati – Paramaribo (F/M/-)

Nach dem Frühstück haben Sie noch einmal etwas Zeit um auf eigene Faust die Umgebung zu erkunden. Nach dem Mittagessen Rückfahrt nach Paramaribo ins Hotel Palacio.
(Fahrt: 200 km / 3 ½ Std.)

10. Tag: Paramaribo – Kourou (F/-/-)

Fahrt Richtung Französisch Guyana. Nach der Passkontrolle in Surinam überqueren Sie den Marowine Fluss und landen auf europäischem Territorium, Französisch Guyana. Es herrscht Rechtsverkehr, die französische Flagge weht, mit dem Euro wird bezahlt und Französisch gesprochen. Auch kulturell werden Sie schnell die Gemeinsamkeiten mit dem Mutterland bemerken: Neben Croissants und Baguette werden verschiedenste Käsesorten angeboten und an jedem Haus befindet sich ganz ordentlich ein Briefkasten. Im Grenzort Saint Laurent du Maroni besuchen Sie das „Camp de la Transportation“. Zwischen 1852 und 1953 wurden ungefähr 70‘000 Gefangene nach einer qualvollen 14-tägigen Überseereise gehalten. Weiterfahrt nach Kourou ins Hotel Atlantis.
(Fahrt: 350 km / 5 Std.)

11. Tag: Teufelsinseln (F/-/-)

Mit einem Katamaran schippern Sie in ca. 1 – 1 ½ Stunden bis zu den sogenannten Gefängnisinseln – auch „Île du Salut“ genannt. Die bekannteste der drei Inseln ist die Teufelsinsel, die man jedoch nicht besuchen kann. Traurige Berühmtheit erlangte die „Île du Diable“ durch den Roman von „Papillon“, der auf der Teufelsinsel spielt und autobiografisch die Gefangenschaft des Henri Charrière beschreibt. Sie erreichen mit dem Katamaran die „Île Royale“, die grösste der drei Inseln, die heute ein Museum beherbergt, das über die brutale Vergangenheit der Inseln berichtet. Ausserdem sind auch immer noch die Originalgebäude der Sträflingskolonie zu besichtigen wie die Kirche, alte Gefängniszellen und das Haus des Direktors. Da die Insel auch vom immergrünen Regenwald bewachsen ist, tummeln sich in den Ästen der Bäume verschiedene Affenarten und auf dem gesamten Areal leben Pfaue und Leguane. Am Nachmittag geht es dann – je nach Wetter und Wellengang – weiter mit dem Katamaran zur benachbarten „Île Saint-Joseph“, auf der ebenfalls überwucherte Gefängniszellen zu finden sind. Eine Art Befreiungsschlag ist der Sprung ins erfrischende Wasser, bevor Sie am späten Nachmittag mit dem Katamaran wieder zurück nach Kourou fahren.

12. Tag: Kourou – Cayenne (F/-/-)

Heute am Morgen Besuch des europäischen Raumfahrtzentrums. Aufgrund der optimalen Lage (in der Nähe des Äquators) sowie der besten klimatischen Bedingungen wurde 1964 der Weltraumbahnhof in Französisch Guayana erbaut und seitdem für unzählige Raketenstarts genutzt. Bei einer interessanten Führung über das Gelände sowie beim Besuch des angeschlossenen Museums können Sie viel Wissenswertes über die Geschichte der europäischen Raumfahrt erfahren. Regelmässig werden kurzfristig Raketenstarts vom europäischen Raumfahrtzentrum angesetzt und die Umgebung (dazu können auch die „Îles du Salut“ gehören) grosszügig abgesperrt. Dies ist in der Regel 3 Tage vor bis 1 Tag nach dem Raketenstart der Fall. Dies kann zur Folge haben, dass gegebenenfalls der Reiseverlauf angepasst werden muss. Nach diesem besonderen Erlebnis fahren Sie weiter nach Cayenne und nach einer kurzen Stadttour Zimmerbezug im Hotel Des Palmistes.
(Fahrt: 60 km / 1 Std.)

13. Tag: Cayenne (F/-/-)

Freier Morgen in Cayenne bis zum Transfer an den Flughafen. Die Zimmer müssen bis spätestens 10:00 Uhr verlassen werden, wobei Sie das Gepäck bis zum Flughafentransfer an der Rezeption deponieren können. Rückflug nach Basel Mulhouse über Paris Orly.

14. Tag: Ankunft in der Schweiz

Ankunft in Basel Mulhouse im Verlaufe des Morgens.

Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, P = Picknick.

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Saisonzeiten - Reisepreise

Preise in CHF pro Person im Doppelzimmer ab/bis Basel.
Reisetermin ganzjährig frei wählbar jeden Freitag ab 2 Personen.

bei 2 Personen  
CHF 5’680.-  
bei 4 Personen  
CHF 5’560.-  

Es ist möglich das Programm Ihren persönlichen Wünschen anzupassen. Bessere Hotelkategorie möglich in allen Städten. Preis auf Anfrage.

Zuschläge
Einzelzimmer CHF910.-

Im Preis inbegriffen

  • Linienflug in Economyklasse inkl. Taxen
  • Flug von Cayenne – Geogetown
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Gutschein für SBB-Billett 2. Klasse Wohnort – Flughafen retour
  • Übernachtungen in guten Mittelklassehotels
  • Mahlzeiten gemäss Programm
  • Alle Transfers gemäss Programm im klimatisierten Fahrzeug oder im öffentlichen Bus
  • Alle beschriebenen Exkursionen, Eintritte und Nationalparkgebühren
  • Reiseleitung durch lokale, wechselnde, englischsprachige Reiseleiter
  • Bücher-Gutschein im Wert von CHF 30.- für Reiseliteratur Ihrer Wahl

Nicht inbegriffen: Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist, optionale Ausflüge und Aktivitäten, nicht erwähnte Mahlzeiten, Getränke, Touristenkarte für Surinam (zurzeit EUR 40.00, wird Ihnen vom Reiseleiter übergeben), Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben.

Hinweise und Anforderungen

Buchung dieser Individualreise

Wegen der freien Terminwahl eignet sich diese Reiseroute nicht zur direkten Buchung via Internet. Bitte rufen Sie uns an, damit wir zunächst Ihren Terminwunsch mit den Flugplänen koordinieren können.

Impfbestimmungen: Es wird dringend empfohlen, sich gegen Gelbfieber zu impfen. Ausserdem kann ein Gelbfieber-Impfnachweis bei anschliessender Weiterreise in manche Drittländer verlangt werden, da die Guyanas selbst zu den Gelbfieberendemiegebieten zählt. Wir benötigen bei Buchung auf jeden Fall eine Kopie des Internationalen Impfausweis mit einem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung. Für Malaria besteht ganzjährig ein hohes Übertragungsrisiko, ausser an der Küste (dort geringes Risiko). Zika-Virus-Infektionen, übertragen durch Mückenstiche, werden in der Region festgestellt.

Visum/Pass: Bürger/Innen der Schweiz benötigen zur Einreise in die Guyanas lediglich einen noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass. Für Surinam wird eine Touristenkarte benötigt, welche für Sie durch den Reiseleiter ausgehändigt wird. Diese kostet zurzeit EUR 30.00 plus EUR 10.00 Besorgungsgebühr (Preise unter Vorbehalt) und muss vor Ort bei der Reiseleitung beglichen werden.

Ideale Reisezeit: Anfang Februar bis Ende April und von Mitte August bis Anfang Dezember. In den Guyanas sind selbst die trockenen Jahreszeiten nie wirklich trocken; man sollte daher immer einen Regenschutz dabeihaben.

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