Uganda

Primatensafari

Menschenaffen und die afrikanischen Big Five | 12 Tage

Gorilla und Schimpanse im tropischen Regenwald. Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn in der ariden Savannenlandschaft. Beides im ostafrikanischen Rift Valley. Nur in Uganda und Ruanda können Sie diese Tier-Vielfalt erleben. Sie müssen nicht besonders fit sein, um die Wanderung zu den Menschenaffen zu bewältigen. Mit vier einfachen Pirschgängen und zwei angenehmen Wanderungen lässt sich die Primatensafari als eine leichte Aktiv-Reise einstufen. Sie haben auch die Möglichkeit, alternativ zu jedem Primaten-Tracking eine geführte Wanderung zu unternehmen. Für Ihre Übernachtungen können Sie zwischen einer Komfortvariante mit Safari-Zelten mit privatem Badezimmer und einer Abenteuervariante mit installierten Canvas-Zelten, ausgestattet mit festen Betten, frischer Bettwäsche, elektrischem Licht und gemeinschaftlichen sanitären Einrichtungen wählen. Die Primatensafari berücksichtigt alle individuellen Wünsche. Nur eine Eigenschaft sollten die Teilnehmenden an dieser Gruppenreise gemeinsam haben: Ihre Begeisterung für die afrikanische Tierwelt.

Die Besonderheiten dieser Reise

  • Ziwa Reservat mit Nashornpirsch
  • Murchison NP mit Safari und Nilflussfahrt
  • Kazinga Boot Safari im Queen Elizabeth NP
  • Halbtages Safari zu den baumkletternden Löwen im Ishasha Sektor
  • Safari im Mburo NP mit Wanderung
  • Viele optionale Aktivitäten

Programm

1. Tag: Schweiz – Entebbe (-)

Frühmorgens Flug mit Umsteigen nach Entebbe, wo Sie am späten Abend landen. Sie werden nach der Zollkontrolle erwartet und ins Stadthotel gebracht.

2. Tag: Entebbe - Masindi (F/M/A)

Option für Frühaufsteher: Nur 10 km Luftlinie von Entebbe entfernt, können Sie in den Sümpfen von Mabamba unberührte Natur erleben. Auf diesem optionalen Ausflug (Abfahrt 7 Uhr; USD 200 für 1-6 Teilnehmende) fahren Sie mit einem Holzboot, ausgestattet mit Sonnendach und elektrischem Antrieb, über den Viktoriasee in das Brutgebiet des Schuhschnabels. Der archaisch wirkende Vogel ist ein strikter Einzelgänger mit einer Flügelspannweite von bis zu 180 cm; er bewohnt ein Revier von rund 4 km2. In der Brutzeit brüten Paare gemeinsam die Eier aus, wobei das Nest auf treibenden Inseln oder festem Boden im dichten Papyrus gebaut wird. Die Jungen schlüpfen nach rund 30 Tagen und werden nach 100 Tagen flügge. Ihre Fahrt durch die vom Menschen unberührte Mabamba-Sumpflandschaft ist eine abenteuerliche Vogelpirsch zu Wasser und birgt für Vogelliebhaber so manche weitere Überraschung! Naturfreunde werden sich an Papyrus, Wassersalat und der Blauen Ägyptischen Seerose erfreuen. Neben dem Schuhschnabel sind auch Goliathreiher, Sporngänse, Kormorane, Kronenkraniche und afrikanische Zwergenten sowie Zugvögel aus dem nördlichen Eurasien, wie beispielsweise diverse Schwalbenarten und Bruchwasserläufer, zu beobachten. Gegen 10 Uhr Abfahrt von Entebbe. Über die Randbezirke der Hauptstadt Kampala (1,5 Mill. Einwohner) geht es nach Norden ins Ziwa Reservat (210 km). Gegenwärtig leben 19 weisse Breitmaulnashörner im Schutzgebiet, die Tag und Nacht von bewaffneten Rangern vor Wilderern geschützt werden. Sie kommen auf der Pirsch bis 30 Meter an diese tonnenschweren Kolosse heran. Nashörner sehen schlecht, doch ist der Geruchsinn ausgezeichnet entwickelt. Deshalb muss die Pirsch unbedingt gegen den Wind erfolgen und kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Weiterfahrt nach Masindi.
(Fahrt: 280 km, 5 Std. / Nashornpirsch: 2-3 Std.)

3. Tag: Masindi – Murchison Falls NP (F/M/A)

Sie durchqueren die ersten Kilometer des Parks durch zunehmend aride Savannenlandschaft und erreichen die “Top of the Falls” - hier stürzen die Wassermassen des Nils in ein tief gelegenes Flussbecken. Auf einem stündigen Abstieg entlang der Schlucht erleben Sie die tosende Naturgewalt von 12 Kubikmeter Wassermassen, die in jeder Sekunde durch die Schlucht fallen und durch die hohe Luftfeuchtigkeit einen permanenten Regenbogen erzeugen. Am Ende der Schlucht erwartet Sie ein Boot in ruhigem Gewässer zur ersten Tiersafari. Wie in einem Schaufenster aufgereiht erwarten Sie Flusspferde, Wasserschlangen und Krokodile im niedrigen Flussbereich, die Sie zwar aus der Nähe, aber doch immer aus sicherem Abstand beobachten können. Am Ufer stellen sich Elefanten, Büffel, Giraffen und Antilopen zum Fototermin auf. Gegen Mittag verlassen Sie das Schiff und fahren entlang des Victoria Track zum nördlichen Tangi Gate. Auf diesem Streckenabschnitt sind überwiegend Rotschildgiraffen und Löwen anzutreffen. Aber auch Warzenschweine, Wasser- und Buschböcke, Uganda Kobs (Antilopenart), Oribis (Gazellenart) sowie afrikanische Büffel sind hier beheimatet.
(Fahrt: 120 km , 3½ Std. / Wanderung: 1 Std.)

4. Tag: Murchison Falls NP - Budongo Forest (F/M/A)

Klassische Tiersafari auf dem Albert Trail entlang des Nilufers. Am offenen Delta Point kommen grosse Herden von Giraffen zur Tränke. Der Afrikanische Büffel gräbt sich hier seine Schlammlöcher zum Schutz vor der Mittagshitze. Leoparden dösen auf den Bäumen und sammeln Kräfte für die nächtliche Jagd. Das Programm sieht eine rechtzeitige Überquerung des Nils vor, um zur Mittagszeit die Herberge im Budongo Forest zu erreichen.
Optionale Aktivitäten am Nachmittag:
1) Schimpansen Tracking (USD 90 p. P.).
Der Budongo Forest ist in drei Ökosysteme aufgeteilt, die schwerpunktmässig dem Schutz von rund 53 Schimpansengruppen, 280 Vogelarten und seltenen Baumarten gewidmet sind. Die Mehrheit der rund 600 Schimpansen dient Forschungszwecken, nur zwei Schimpansengruppen sind habituiert, also an die Nähe des Menschen gewohnt, und Ziel Ihres Pirschgangs. Schimpansen sind äusserst agil und schwingen sich rasch von Baumwipfel zu Baumwipfel; Sie müssen also besonders gut hinschauen, um die Tiere zu sichten. Hören werden Sie die Schimpansen auf jeden Fall – und ihr wildes Geschrei wird Ihnen noch lange in den Ohren klingen! Sie sollten mit Trinkwasser, griffigen Schuhen und Regenbekleidung ausgerüstet sein.

2) Alternativ können Sie auch einen geführten Waldspaziergang unternehmen (USD 30 p. P.) und sich von einem Ranger über das Budongo Ökosystem informieren lassen. Feuchte Tropenwälder wie der Budongo Forest sind hoch produktive Systeme, die sich an nährstoffarme Böden anpassen. Hier zersetzen sich Blätter, Zweige und Holz sehr schnell, und die Nährstoffe werden von den Pflanzen schnell wieder verwertet. Im Budongo ist die Laubstreuschicht sehr dünn, da sich organisches Material auf dem Waldboden sehr schnell zersetzt. Viele Bäume verfügen über flache Wurzelsysteme, die es ihnen ermöglichen, die wichtigen Nährstoffe aus frisch zersetztem organischem Material direkt an der Bodenoberfläche aufzunehmen. Über an Bäumen angebrachten Dendrometerbändern lässt sich mit einer Genauigkeit von 0,1 mm der Einfluss von Nährstoffzugaben wie Stickstoff, Phosphor und Kalium feststellen. In einem Zeitraum von drei Jahren will ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Göttingen mit der Budongo Conservation Field Station und der Makerere Universität in Kampala herausfinden, welche Rolle Nährstoffe in Ökosystemprozessen im Hinblick auf Pflanzenwachstum, Nährstoffkreislauf und Fruchtverhalten spielen.
(Fahrt: 100 km / 3 Std.) 

5. Tag: Budongo Forest - Kibale NP (F/M/A)

Überlandfahrt auf zum Teil holpriger Piste nach Fort Portal und weiter zum Kibale Forest.
(Fahrt: 310 km / 6 Std.) 

6. Tag: KIbale NP - Queen Elisabeth NP (F/M/A)

Heute haben Sie wiederum zwei Alternativen am Vormittag:
1) Schimpansen Tracking im Kibale Nationalpark (USD 150 p. P.). Der Park beherbergt eine der grössten Primatenpopulation in Afrika. In dem immergrünen Regenwald leben über 1‘400 Schimpansen, wovon rund 350 habituiert sind. Zwölf andere Affenarten sind hier ebenfalls beheimatet. So zum Beispiel der Uganda Mangabey, Roter und Schwarzer Stummelaffe sowie die Vollbart- sowie die Diademmeerkatze. Das Tracking der Schimpansen ist körperlich nicht anstrengend und die Sichtwahrscheinlichkeit liegt bei 80 %. Die Entfernungen zu anderen touristischen Höhepunkten (Queen Elisabeth NP, Semuliki NP und Ruwenzori NP) und nach Kampala sind recht kurz. Alle diese Vorteile machen den Kibale Nationalpark zu einem der beliebtesten und meist besuchten in Uganda.
Sie erhalten vor der Führung ein kurzes Briefing von Ihrem Ranger, der Sie danach durch den Regenwald begleitet. Schimpansen sind sehr agil und lieben es, sich von Baum zu Baum zu schwingen, weshalb ihre Sichtung nicht zu hundert Prozent garantiert werden kann. Sie sollten gutes Schuhwerk und einen Regenschutz mitnehmen, da es ganzjährig zu Regenschauern kommen kann.

2) Alternativ können Sie eine Wanderung in die Bigodi-Sümpfe unternehmen (USD 40 p. P.). Der rund 5 km lange Rundgang südlich des Kibale Forest führt nicht nur um den Bigodi-Sumpf herum. Nach kurzem Anmarsch durch Ackerbaugebiet gelangt man auf hölzernen Stegen mitten in den Sumpf hinein. Dichte Papyrusbestände dominieren die Flora und sind ein ideales Brutgebiet für unzählige Vogelarten, wie zum Beispiel Schildturakos, Bartvögel, Spechte, Papageien, Bronzenektarvögel, Nonnenastrilde, Kernbeisser, Nashornvögel oder Webervögel – ein Paradies also für Ornithologen!  Aber nicht nur die Vogelwelt ist hier unglaublich vielfältig. Mit etwas Glück entdecken Sie auf Ihrem Rundgang auch viele Säugetiere, die in diesem einmaligen Sumpfgebiet leben. Mungos oder Servale (Ginsterkatzen) beispielsweise, aber auch viele Affenarten: rote Stummelaffen, Kongo Weissnasenmeerkatzen, östliche Vollbartmeerkatzen, schwarz-weisse Stummelaffen oder Grauwangenmangaben. Manchmal trifft man sogar Schimpansen, die vom Kibale Forest herüberwandern, um sich hier mit Wildfrüchten zu versorgen. Der Rundgang durch den Sumpf geht zurück auf eine Gemeinschaftsinitiative des Dorfes Bigodi. Mit den Erlösen aus den Rundgängen konnten inzwischen eine kleine Bibliothek und eine Schule eingerichtet werden. Entsprechend engagiert sind die lokalen Führer. Sie sind ausgezeichnete Ornithologen und entdecken Vogelarten, die ein Ortsunkundiger nie sehen würde.

Nach dem Mittagessen Fahrt zum Queen Elisabeth Nationalpark. Die landschaftlich reizvolle Fahrt führt zunächst auf einer einsamen Piste durch die Kasenda Crater Lakes. Die vor 11‘000 Jahren entstandene Erdoberfläche wirkt aus der Vogelperspektive wie ein von Wasserpfützen gefüllter Eierkarton: Malerische Seen in allen Farbschattierungen von smaragdgrün bis tiefblau liegen in zufälliger Anordnung eingebettet in einem wilden Relief von Kraterhöhen. Der äusserst fruchtbare Boden beschenkt die Menschen mit Tee und Kaffee, Bananen, Avocados und Mangos. Bis zum Äquator in der geographischen Senke des Queen Elizabeth Nationalparks geht es weiter entlang der mit Gletschereis „geschmückten“, über fünftausend Meter hohen Ruwenzori-Berge, die als geologische Verwerfung unter dem Fachbegriff „Grosser Afrikanischer Grabenbruch“ oder „Rift Valley“ bekannt sind. Ihre Entstehung erklärt sich durch das Auseinanderdriften der afrikanischen und arabischen Kontinentalplatte. Hier erleben Sie Erdgeschichte zum Anfassen!
(Fahrt: 140 km, 3½ Std.) 

7. Tag: Queen Elisabeth NP (F/M/A)

Am Vormittag seht ein Schimpansen Tracking in der Kyamboura-Schlucht auf dem Programm. In dieser 150 Meter tiefen Schlucht hat sich ein feuchtes Biotop mit dichtem Primärwald erhalten, in dem Flusspferde, Waldelefanten und 24 Schimpansen beheimatet sind. Die Sichtwahrscheinlichkeit der Primaten liegt bei 60 %. Während der rund zweistündigen Wanderung kommt in dem intakten Primärwald echtes “Tarzan-Urwald-Feeling” auf!

Wer dies nicht möchte, hat folgende Alternative: Safari in die Kasenyi-Ebene (USD 50 p. P.) bis an den Lake George. Vielleicht sichten Sie sogar eine Löwenfamilie oder Leoparden. In der Schlucht ebenfalls heimisch sind Impalas, Defassa Wasserböcke, Topis, Uganda Kobs, Büffel, Buschböcke, Servale und Hyänen.

Am Nachmittag starten Sie zu einer Boot-Safari auf dem Kazinga-Kanal. Mit etwas Glück werden Sie Flusspferde, Krokodile, Büffel, Elefanten, Wasserböcke, Löwen und Hyänen beobachten können. In den Wipfeln der Galeriewälder halten Fischadler, Kormorane, Pelikane, Kronenkraniche, Hammerkogs, Ibis, Eisvögel, Jacanas, Silberreiher, Nimmersatte, Löffler und Marabus Ausschau nach einer Beute. Am Spätnachmittag Fahrt zur Unterkunft am Kazinga-Kanal, wo Sie vom Ruf des Schreiseeadlers und dem Grunzen der Flusspferde begrüsst werden. Vielleicht bekommen Sie auch Besuch von “Old John”, einem alten Elefantenbullen, der regelmässig das Camp besucht.
Hinweis: Der Zeitpunkt der Durchführung der Wanderung durch die Kyamboura-Schlucht hängt davon ab, ob Bewilligungen für das Schimpansen Tracking verfügbar sind. Die Wanderung findet eventuell auch erst am 8. Tag statt. 

8. Tag: Queen Elisabeth NP - Bwindi NP (F/M/A)

Fahrt zum Ishasha Sektor des Queen Elisabeth Nationalparks. Auf dem “Northern Track” treffen Sie bald auf Büffel, Elefanten, Antilopen, Warzenschweine und Paviane. Nach rund einer Stunde erreichen Sie den Ishasha River, der die Grenze zum Kongo (DRC) bildet, und in dem sich zahlreiche Flusspferde von ihrem nächtlichen Landgang im kühlenden Wasser erholen. Schliesslich pirschen Sie auf dem “Southern Trail”, der Hauptattraktion des Parks: Hier beobachten Sie die baumkletternden Löwen, die auf ausladenden Ästen alter Feigenbäume die heissen Mittagsstunden des Tages verdösen. Sie befinden sich auf 900 m ü. M. und einem der trockensten und heissesten Orte in Uganda! Die Weiterfahrt am Nachmittag führt Sie aus den geographischen Tiefen des Rift Valley Beckens in die tropischen Höhen des Bwindi Regenwaldes.
Auf dieser Piste fahren Sie sozusagen entlang der Nahtstelle zwischen dem menschenleeren, naturbelassenen Bwindi Regenwald und einem der am dichtesten bevölkerten Gebiete Afrikas (420 Einwohner pro km2). Lianen und Baumriesen im Westen, Terrassen-Agrarwirtschaft und Dörfer im Osten prägen das Landschaftsbild. Um das letzte Refugium der Berggorillas zu schützen, wurden selbst die Pygmäen, in Uganda Batwa genannt, aus dem Bwindi Regenwald verbannt. 
(Fahrt: 130 km, 5 Std.) 

9. Tag: Gorilla Tracking (F/M/A)

Der bekannteste Track in Uganda, vielleicht sogar der populärste Track auf dem afrikanischen Kontinent überhaupt, führt zu den vom Aussterben bedrohten Berggorillas in den nebligen Regenwäldern des Kigezi Hochlandes im Bwindi Nationalpark. Mit dem Silberrücken Auge in Auge – eine Begegnung, die berührt! Nach einem kurzen Briefing durch den Chief–Ranger werden Sie mit anderen „Trackern“ in Gruppen eingeteilt. Je nachdem, welche Gorillafamilie Sie besuchen, kann der Track zwei bis sechs Stunden dauern. Auch Anfahrten mit dem Auto (max. 30 Minuten) zu entfernt lebenden Gorillafamilien sind möglich, bevor es anschliessend zu Fuss auf Pirsch weiter geht. Der Trail beginnt auf einem gut erkennbaren Weg oder Pfad und verliert sich, je näher Sie den Gorillas kommen, im dichten Regenwald. Sobald Sie die Gorillas entdeckt haben, nähern Sie sich der Gruppe leise und langsam. Sie dürfen sich eine Stunde bei der Gorillafamilie aufhalten.

10. Tag: Bwindi NP - Lake Mburo NP (F/M/A)

Auf einer guten Teerstrasse legen Sie heute einen Grossteil Ihrer Fahrt nach Entebbe zurück. Am Nachmittag erreichen Sie Ihre Unterkunft am Rande des Lake Mburo Nationalparks. Dieser recht kleine Park mit einer Ausdehnung von 260 km2 zeichnet sich durch eine grosse Zebra-, Wasserbock-, und Impala–Population aus. Auch die weltweit grössten Elenantilopen sind hier ansässig. Besonders interessant: Sie können in diesem Park zu Fuss auf Pirsch gehen, weil hier keine Elefanten oder Löwen leben. Einzig der Kaffernbüffel könnte einem Wanderer im Lake Mburo Nationalpark gefährlich werden, doch wird Sie ein bewaffneter Ranger auf Ihrer Pirsch zum Schutz begleiten. Sicher wird er Ihnen auch gerne die Geschichte von den beiden Brüdern Mburo und Kigarama erzählen.
(Fahrt: 250 km, 6 Std.) 

11. Tag: Lake Mburo NP - Rückflug in die Schweiz (F/M/-)

Frühmorgendliche Safari durch den Park und Weiterfahrt über den Äquator zurück nach Entebbe. Letztes gemeinsames Mittagessen und Transfer zum Flughafen. Rückflug in die Schweiz.
(Fahrt: 250 km, 5 Std.) 

12. Tag: Ankunft Schweiz (-)

Ankunft in der Schweiz im Verlaufe des Tages.

Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Termine - Preise - pro Person in CHF
15.01.20 - 26.01.20
CHF 5'410.- Reise buchen
05.02.20 - 16.02.20
CHF 5'410.- Reise buchen
19.02.20 - 01.03.20
CHF 5'410.- Reise buchen
02.07.20 - 13.07.20
CHF 5'410.- Reise buchen
23.07.20 - 03.08.20
CHF 5'410.- Reise buchen
13.08.20 - 24.08.20
CHF 5'410.- Reise buchen
27.08.20 - 07.09.20
CHF 5'410.- Reise buchen
10.09.20 - 21.09.20
CHF 5'410.- Reise buchen
24.09.20 - 05.10.20
CHF 5'410.- Reise buchen
29.10.20 - 09.11.20
CHF 5'410.- Reise buchen
19.11.20 - 30.11.20
CHF 5'410.- Reise buchen
07.01.21 - 18.01.21
CHF 5'410.- Preis unter Vorbehalt Reise buchen
18.02.21 - 01.03.21
CHF 5'410.- Preis unter Vorbehalt Reise buchen
Zusatzleistungen
Einzelzimmerzuschlag Standard CHF 150.-
Einzelzimmerzuschlag Komfort CHF 440.-
Zuschlag für Komfort-Variante CHF 280.-
  • Linienflug in Economyklasse inkl. Taxen
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Gutschein für SBB-Bahnbillett 2. Klasse Wohnort Schweiz – Flughafen Zürich retour
  • Lokaler deutschsprachiger Fahrer/Guide
  • Bei einzelnen Ausflügen englischsprachige Ranger
  • Transport mit 4x4 Toyota Minibus 7-Sitzer
  • Übernachtungen „Komfort“ in Hotels/Cottages/Safarizelten mit privaten Duschen/WC
  • Übernachtungen „Standard“ in permanent aufgestellten Canvas-Zelten mit festen Betten, Bettbezug, mit gemeinschaftlichen Duschen/WC; 2x mit privatem Badezimmer, 1x in Gemeinschaftszimmer
  • Mahlzeiten gemäss Programm
  • Alle Aktivitäten und Eintritte gemäss Reiseprogramm
  • Gorilla Tracking im Bwindi NP
  • Büchergutschein im Wert von CHF 30 für Reiseliteratur Ihrer Wahl

Im Preis nicht inbegriffen: Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist, nicht erwähnte Mahlzeiten, Getränke, alle im Reiseprogramm als optional aufgeführten Leistungen, Visum, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben. 

Mindestens 4, maximal 6 Teilnehmer

Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann der Reiseveranstalter bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Gruppenzusammensetzung: Internationale Reisegruppe mit lokaler Reiseleitung.

Gorilla-Tracking: Diese Reise ist für jeden gesunden Reisegast mit durchschnittlicher Kondition geeignet. Das Gorilla-Tracking verlangt eine gute Kondition und Trittsicherheit, da man abseits von den normalen Wegen geht.

Wichtig: Frühzeitiges Buchen ist sehr empfehlenswert, damit die Bewilligungen für das Gorilla-Tracking garantiert werden können. Diese sind auf 8 Stück pro Tag begrenzt.

Optionale Aktivitäten: Prinzipiell sollten alle Aktivitäten am Besten im voraus gebucht werden, einfach um möglichst früh die Durchführung sicher zu stellen. Mit Ausnahme des Gorilla Tracking kann man alle Aktivitäten auch vor Ort buchen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Permits und Plätze dann schon besetzt sind ist hoch und die Enttäuschung sicherlich gross.

Klima: Uganda liegt in Ostafrika, auf Äquatorhöhe. Dadurch hat das Land ein sehr ausgeglichenes, vom Wechsel der Regen- und Trockenzeit bestimmtes tropisches Klima. Die beste Reisezeit liegt in der grossen und kleinen Trockenzeit, also zwischen Juni und Mitte September und zwischen Dezember und Januar. Doch ist das Reisen aufgrund der Höhe während des ganzen Jahres angenehm. Die mittlere Tagestemperatur liegt bei 20 – 24° C. In der Nacht kann es auf 15° C abkühlen. Es gibt keine grossen Temperaturschwankungen übers Jahr, doch variieren die Temperaturen mit der Höhenlage. 

Impfbestimmungen: Für viele Länder sind Impfungen empfohlen, in einigen Fällen sogar zwingend vorgeschrieben, damit die Einreise gewährt wird. Für die Einhaltung der Impfvorschriften sowie für die Beschaffung von Informationen zu lokalen Gesundheitsrisiken (z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Zika-Virus etc.) sind die Reisenden in jedem Fall selber verantwortlich. Hinweise zu Impfungen und Gesundheitsrisiken finden Sie unter safetravel.ch oder kontaktieren Sie Ihren Haus-/Tropenarzt.

Gruppenreise: Wir können Ihnen zusätzlich ein Vor- und/oder Nachprogramm offerieren. Gerne erstellen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot.

Anfrage / Beratung

Persönliche Beratung

Gerne besprechen wir mit Ihnen in einem persönlichen Telefonat Ihre Reisewünsche. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 09 - 18 Uhr unter +41 31 318 48 55.

Möchten Sie von uns angerufen werden, können Sie uns Ihre Telefonnummer angeben

Auskunft und Beratung

Barbara Forster

Barbara Forster

Bereits als Teenager startete Barbara auf ihre erste Reise per Interrail quer durch Europa. Ihr Reisevirus war damit entflammt. Es folgten ein Auslandjahr in den USA und mehrere Reisen nach Südamerika, Asien und Australien.

Sportlich unterwegs ist sie allemal. Ihre Outdooraktivitäten und Naturerlebnisse teilt Barbara am liebsten mit anderen, denn Kontakte und Begegnungen machen für sie den eigentlichen Reiz des Reisens aus.

Bevor sie zu Nature Team kam, arbeitete sie mehrere Jahre bei Globetrotter als Reiseberaterin. Zuvor leitete die ausgebildete Ernährungsberaterin während etlichen Jahren Trekking-, Bike- und Abenteuerreisen und engagierte sich im Projekt „Feel the World – Meet the People“; Tätigkeiten, die der dynamischen Menschenfreundin genauso auf den Leib geschneidert sind wie das leidenschaftliche Beraten von Reisenden. Hauptsache, Barbara bleibt in Bewegung und ist mit Menschen in Kontakt.

Bereiste Länder

Ägypten, Albanien, Argentinien, Äthiopien, Australien, Bolivien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Ecuador, Georgien, Griechenland, Guatemala, Hong Kong, Indien, Indonesien, Iran, Irland, Island, Jordanien, Kambodscha, Kap Verde, Kenia, Kolumbien, Kongo (dem. Republik), Kroatien, Kuba, Laos, Libyen, Madagaskar, Malaysia, Marokko, Mazedonien, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Myanmar/Burma, Namibia, Nepal, Neuseeland, Nicaragua, Oman, Peru, Ruanda, Russland, Singapur, Südafrika, Tansania, Thailand, Uganda, USA, Vietnam, Westjordanland/Palästina, Zypern

Stefan Cotting

Stefan Cotting

Stefan Cotting ist seit seinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr im Tourismus tätig und sammelte dabei seine ersten Erfahrungen als Reiseleiter für Abenteuerreisen in Nordamerika. Während seinen 10 Jahren als Reiseberater bei Globetrotter leitete er auch zahlreiche Gruppenreisen für Globotrek und war dazwischen auch mal kurz weg – 2 Jahre Weltreise einmal rund um den Globus mit seiner Lebenspartnerin. Es folgten 3½ Jahre als Geschäftsreisespezialist in der Bundesreisezentrale Bern, wo er Reisen für Bundesangestellte und Bundesräte organisierte. Als Mitglied des Katastropheneinsatzpools des EDA unterstützte er während der Nuklearkatastrophe von Fukushima die Schweizer Botschaft in Tokio. Von 2012 bis 2016 war Stefan als freischaffender Reiseleiter im In- sowie im Ausland tätig. Er nutzte die zusätzliche Freizeit um seinem grossen persönlichen Ziel, dem Besuch aller 195 Länder der Welt, näher zu kommen. Im September 2016 erfüllte er sich nach dem Besuch von Kasachstan diesen Traum.

Bereiste Länder

Alle Länder der Welt.

  031 318 48 55
  info@nature-team.ch
Buchung