Auskunft und Beratung

Zuständig für diese Reise ist Stefan Cotting und Daniel Bill.

Informationsstand: April 2018

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% vom Reisepreis
Restzahlung 21 Tage vor Reisebeginn

Bildergalerie

Indien

Unterwegs im ehemaligen Königreich Ladakh

Gruppenreisen mit fixen Abreisedaten

Entdeckerreise mit Wanderungen | Natur und Kultur | 16 Tage

Ladakh, das ehemalige Königreich im westlichen Himalaya, wurde in den 1940er-Jahren an Indien angeschlossen. Im Nordosten grenzt es an Tibet, im Nordwesten an Pakistan. Die Lebensweise und Kultur sind stark vom tibetischen Buddhismus geprägt. Im Gegensatz zu Tibet, dessen buddhistische Kultur durch die chinesischen Besatzer im breiten Masse zerstört wurde, sind in Ladakh viele Traditionen und Bräuche des tibetischen Buddhismus erhalten geblieben. Darum ist der Beiname „Tibet in Indien“ sehr treffend. Ladakh erstreckt sich auf 96‘000 km² nördlich des Himalayahauptkammes am westlichen Rand des tibetischen Hochplateaus und wird von nur ca. 250‘000 Menschen bewohnt. Zwei der mächtigsten Gebirgsketten Asiens bilden die natürlichen Grenzen: der Himalaya im Süden und der Karakorum im Norden. Die Landschaft ist geprägt von hohen Gebirgszügen mit verschneiten Gipfeln und unwegsamen Passübergängen, fruchtbaren Flusstälern und weiten Hochflächen.
Auf dieser Reise entdecken Sie die Höhepunkte Ladakhs um deren Hauptstadt Leh und mit Abstechern in diverse Seitentäler. Die Fahrten werden immer wieder unterbrochen durch kurze Wanderungen in atemberaubenden Bergkulissen.

» zu den Reisedaten und Reisepreisen

Die Besonderheiten dieser Reise

  • Überquerung diverser Bergpässe des Himalayas
  • Besuch diverser Klöster in Ladakh und dem Nubra Tal
  • Spaziergang über die Sanddünen im Nubra Tal
  • Kristallklarer Pangong See an der Grenze zu China
  • Einfache Wanderungen in wunderschöner Natur

Programm – Ladakh – Das versteckte Land hinter dem Himalaja

1. Tag: Schweiz – Delhi

Abflug am Mittag Richtung Delhi mit Swiss und Ankunft um Mitternacht.

2. Tag: Delhi – Leh (-)

Nach der Passkontrolle werden Sie von der Transferassistenz zum Check-In Schalter für den Inlandflug nach Leh gebracht. Nach einem 1 ½-stündigen Flug erwartet Sie bereits Ihre Reiseleitung am Flughafen von Leh. Transfer ins Hotel und Bezug der Zimmer falls diese bereits bezugsbereit sind. Falls nicht, einfaches Frühstück und erstes Briefing mit der Reiseleitung. Der restliche Tag zur freien Verfügung und Akklimatisation an die Höhe von 3‘500 Metern.

3. Tag: Ausflug nach Stakna und Hemis (F/-/-)

Über die Strasse von Spituk fahren Sie zum Stakna Kloster, welches hoch über dem Tal auf einem Felshügel thront. Wegen der spektakulären Lage wird das Kloster auch als „Tigernase“ betitelt. Weiterfahrt zum grössten Kloster Ladakhs, Hemis. Dieses liegt südwestlich von Leh in einem Seitental des Indus und wird von bis zu 500 Mönchen bewohnt. Die wenig exponierte Lage trug dazu bei, dass das Drukpa-Kloster in den letzten Jahrhunderten von Plünderungen meist verschont geblieben ist. Die reichen Kunstschätze des Klosters, die in eigenen Räumlichkeiten ausgestellt werden, sind auch der Grund, warum Hemis als eines der besuchenswertesten Klöster Ladakhs gilt. Nach dem Besuch Rückfahrt in Ihr Hotel nach Leh.
(Fahrt: 120 km / 3 ½ Std.)

4. Tag: Leh – Alchi (F/M/A)

Bevor Ladakh im Jahre 1470 vereint wurde, war Basgo die Hauptstadt des unteren Ladakhs. Die Stadt hat viel
zu bieten. Man findet hier antike Chorten und auf einigen Felsspitzen Reste von Lehmbauten, die hier einst standen. Des Weiteren gibt es hier zwei alte Tempel, die gerade mit Hilfe der UNESO wieder stabilisiert wurden. Der eine Tempel beinhaltet tolle Malereien an den Decken und Wänden sowie eine grosse Maitreya-Statue. Die Statue soll den reinen Geist widerspiegeln. Das Fort von Basgo besuchen Sie auf Ihrer Fahrt nach Alchi. Im Dorfe Saspol werden nach dem Picknick Lunch interessante Höhlen besucht. Danach geht die Fahrt weiter bis zum Endpunkt des heutigen Tages, dem Dorf Alchi. Der Tempelkomplex von Alchi aus dem 11. Jahrhundert gehört neben Mangyu und Sumda Chun zu den drei Klöstern der „Alchi-Gruppe“, die sich durch einen ganz eigenen Baustil und spezielle Kunstrichtung auszeichnen. Im Gegensatz zu den anderen tibetisch inspirierten Klöstern, kommt in Alchi der alte kashmirische Einfluss zum Tragen. Beeindruckend sind sowohl die aufwändigen Holzschnitzereien und überlebensgrossen Buddha-Statuen, als auch die Wandmalereien. Im Kloster ist das Fotografieren allerdings strengstens untersagt. Ausserdem ist Alchi kein „lebendiges Kloster“ mehr, sondern
hat rein musealen Charakter.
(Fahrt: 70 km / 2 Std.)

5. Tag: Besuch von Mangyu (F/M/A)

Nach einer halbstündigen Fahrt starten Sie Ihre Wanderung in die Dörfer Gera und Manggyu. Der Weg führt durch eine Schlucht mit einem gut ausgebauten Fussweg. Besuch der Dörfer und den kleinen Klöstern in der Umgebung. Am späten Nachmittag Rückkehr in Ihr Hotel in Alchi.
(Fahrt: 50 km / 1 ½ Std.)

Wanderung: Leicht: 3 Std.

6. Tag: Alchi – Tingmosgang (F/M/A)

Fahrt zum Kloster Lamayuru, welches geprägt durch die Umgebung (die Mondlandschaft von Lamayuru), einen speziellen Charakter hat. Es thront hoch über dem Dorf, das zu Füssen des Drikung Klosters liegt. Der älteste noch erhaltene Teil des Klosters stammt aus dem 11. Jahrhundert, allerdings sind einige Historiker der Meinung, dass Lamayuru bereits vor dem Einzug des Buddhismus ein Bon-Kloster war. Das Kloster bestand ursprünglich aus fünf Gebäuden, und Reste der vier Eckgebäude sind heute noch zu sehen. Weiterfahrt ins Dorf Tingmos-gang, wo Sie die nächsten beiden Nächte verbringen werden. Am Abend kurzer Besuch des kleinen Forts von Tingmosgang.
(Fahrt: 100 km / 2 Std.)

7. Tag: Besuch von Tia (F/M/A)

Den heutigen Tag lassen Sie ruhig angehen: Gemütlicher Spaziergang in das benachbarte Dorf Tia, wo Sie eine lokale Familie besuchen werden. Der Besuch des neu erbauten Cheskarmo Klosters steht ebenfalls auf dem Programm. Im Verlaufe des Nachmittages Rückkehr nach Tingmosgang und restliche Zeit zur eigenen Verfügung.
(Fahrt: 140 km / 5 Std.)

Wanderung: Leicht: 3 Std.

8. Tag: Tingmosgang – Leh (F/M/-)

Nach einem typisch ladakhischen Frühstück geht es frisch gestärkt in das Dorf Ang. Spaziergang durch das Dorf, eine kleine Oase mit Weidenbäumen, kultivierten Feldern und einem Fluss. Am Dorfausgang steigt der Weg Richtung Meptakla (3‘720 Meter) etwas an. Nach Erreichen der Passhöhe führt der Weg während 30 Minuten steil und in Kurven hinunter ins Tal. Im Dorf Hemi Shukpachen besuchen Sie die Schule, sofern die Studenten und Lehrer anwesend sind. Nach einem lokalen Mittagessen in einem Gästehaus geht die Fahrt zurück nach Leh.
(Fahrt: 140 km / 3 Std.)

Wanderung: Mittel: 3 Std.

9. Tag: Leh – Sumur (F/M/A)

Über den höchsten befahrbaren Pass der Welt, dem Khardung-La Pass (5‘377 Meter) geht die landschaftlich schöne Fahrt von Leh ins Nubra Tal. Die Passstrasse ist für Privatpersonen erst seit 1986 und Touristen seit 1993 zugänglich. Zur befahrbaren Gebirgsstrasse wurde der Khardung-La ab 1962 ausgebaut, als sich Indien und China bekriegten; danach durften auf dieser Strasse lange Zeit ausschliesslich indische Militärfahrzeuge den Pass überqueren. Erst 1986 soll erstmals das Auto einer Privatperson über den Pass „gekrochen“ sein; doch finden sich in Ladakh stolze Einheimische, die erzählen, sie hätten sich schon viel früher über den Khardung-La gewagt – als heldenmütige Schwarzfahrer in Armeekonvois. Auf dem weiteren Weg nach Sumur wo Sie heute übernachten, legen Sie mehrere Pausen ein; nebst Toilettenstropps könne Sie die Pausen auch fürs fotografieren nutzen und Sie besuchen unterwegs auch mehrere Dörfer und nehmen Ihr Mittagessen ein.
(Fahrt: 180 km / 4 Std.)

10. Tag: Sumur – Hunder (F/M/A)

Der heutige Ausflug bringt Sie bis ans Ende des Nubra Tales. Das muslimische Dorf Turtuk markiert den Endpunkt des Tales, wobei Turtuk bis 1971 zu Pakistan gehörte und dann in einem Handstreich Teil von Indien wurde. Die kleine Flussoase liegt eingekeilt zwischen den gewaltigen Bergketten des Ladakh und des Karakorum und ist Schauplatz von aberwitzigen geostrategischen Planspielen zwischen den beiden Atommächten. Nach dem Besuch der Grenzregion und des Dorfes Rückkehr nach Hunder, wo Sie im weichen Sonnenlicht die Sanddünen besuchen. Übernachtung in Hunder.
(Fahrt: 200 km / 4 ½ Std.)

11. Tag: Hunder – Sakti (F/M/A)

Das Kloster Deskit liegt über dem Shyok Tal und wurde 1420 von Sherab Zangpo, einem Schüler Tsongkapas gegründet. Tsongkapa war der Gründer der Gelugpa Schule, seine Nachfolger sind die 14 Dalai Lamas. Sie besuchen dieses hoch auf einem Felskamm sitzende Kloster. Über eine wenig befahrene Strasse geht es weiter Richtung Sakti. Sie fahren entlang des Flusses Agyam und überqueren den Warila Pass auf wiederum stolzen 3‘320 Metern. In Sakti beziehen Sie Ihr einfaches Hotel für die kommenden beiden Nächte.
(Fahrt: 130 km / 4 Std.)

12. Tag: Besuch von Taktok und Sakti (F/M/A)

Heute nehmen Sie es gemütlich. Sie erkunden das Dorf Sakti und machen einen Ausflug zum kleinen Kloster Taktok. Eventuell steht ein weiterer Besuch einer Schule auf dem Programm. Sie können den Tag auch zu Ihrer freien Verfügung nutzen und Erkundungen zu Fuss in Eigenregie unternehmen.

Wanderung: Leicht: 2 Std.

13. Tag: Sakti – Pangong See (F/M/A)

Fahrt zum Pangong Salzsee, welcher auf 4‘230 Metern über dem Meeresspiegel in einer Hochebene Tibets liegt. Der 134 Kilometer lange und maximal 8 Kilometer breite See liegt zu zwei Dritteln auf chinesischem Territorium und friert im Winter komplett zu. Derzeit wird geprüft, ob der See unter den Schutz der Ramsar-Konvention fallen soll. Die Ramsar-Konvention bezeichnet das Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung. Es ist ein völkerrechtlicher Vertrag, dessen Ausarbeitung von der UNESCO angestossen wurde. Wie alle Seen in Ladakh, ist auch dieser klar, und seine Farben wechseln ihre Intensität in Blau- und Grüntönen mit dem Stand der Sonne. Besonders schön ist das kleine, direkt am See gelegene Dorf Spangmik. Der Tsokar ist für Tierfreunde ein absolutes Muss! Hier finden sich Schwarzhalskraniche, Wildesel, Wölfe, Füchse, seltene Wasservogelarten und mit etwas Glück auch Gazellen. Übernachtung in einem sogenannten „Tented Camp“ mit privaten Toiletten ausserhalb des Schlafzeltes. Dieser Ort markiert die höchste Schlafstelle Ihrer Ladakh-Rundreise; gut akklimatisiert verbringen Sie die Nacht auf 4‘300 Metern.
(Fahrt: 160 km / 4 Std.)

14. Tag: Pangong See – Leh (F/M/-)

Rückfahrt nach Leh, unterwegs besuchen Sie das Thiksey Kloster. Das Kloster liegt auf fast 3‘300 Meter auf einem Hügel im oberen Industal. Es wurde Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet. Die circa 70 Mönche, die gegenwärtig hier leben, gehören dem buddhistischen Gelugpa-(Gelbhut-)Orden an. Die Klosteranlage erstreckt sich über 12 Stufen oder Terrassen den Hügel hinauf. Zu ihr gehören unter anderem 10 Tempel. In einem davon befindet sich eine rund 15 Meter hohe vergoldete Buddhastatue. Im Kloster gibt es auch eine Reihe von heiligen Schreinen und eine Sammlung von historischen Thangkas (Rollbildern) und anderen historischen Kunstwerken.
(Fahrt: 230 km / 5 Std.)

15. Tag: Leh – Delhi (F/M/A)

Am frühen Morgen fliegen Sie nach Delhi zurück. Besichtigung des Roten Forts, der Jama Moschee und des Qutab Minar Minarettes. Mittagessen in Delhi und gegen Abend Rückfahrt ins Flughafenhotel wo Sie sich bis
zu Ihrem Abflug erfrischen können. Transfer an den Flughafen am späten Abend.

16. Tag: Rückflug in die Schweiz (-)

Abflug mit Swiss nach Mitternacht und Ankunft in Zürich am frühen Morgen.

Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen.

Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Termine - Preise - pro Person in CHF
01.09.18 - 16.09.18 CHF 4'680.- Reise buchen
Zuschläge
Einzelzimmer CHF1'200.-

Im Preis inbegriffen

  • Linienflug in Economyklasse inkl. Taxen
  • Inlandflüge
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Gutschein für SBB-Billett 2. Klasse Wohnort – Flughafen retour
  • Vollpension während der gesamten Reise ausser in Leh (Frühstück)
  • 4 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel in Leh
  • 1 Übernachtung in einem Touristencamp
  • Restliche Übernachtungen in einfachen Gästehäusern/Hotels
  • Alle Transfers und Transporte gemäss Programm
  • Alle beschriebenen Exkursionen und Eintritte in Museen und Klöster
  • Reiseleitung durch lokalen deutschsprachigen Reiseleiter
  • Büchergutschein im Wert von CHF 30.- für Reiseliteratur Ihrer Wahl

Nicht inbegriffen: Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist, Visum Indien, Mittag- und Abendessen in Leh, allfällige Kamera- und Videogebühren bei einigen Sehenswürdigkeiten, zusätzliche Mehrkosten verursacht durch „höhere Gewalt“ (wie Felssturz, verschüttete oder gesperrte Strassen usw.), optionale Ausflüge und Aktivitäten, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben.

Teilnehmerzahl

Mindestens 4, maximal 12 Gäste

Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann der Reiseveranstalter bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweise und Anforderungen

Allgemeines zur Reise: Die holprigen und staubigen Strassen weisen zum Teil grosse Schlaglöcher auf. Verpacken Sie die Fotoausrüstung und weitere elektronische Geräte staubdicht! Da Sie sich auf Höhen von bis zu 5‘400 Metern bewegen, ist eine gute Gesundheit mit gesundem Herzkreislauf unabdingbar. Die höchste Schlafstation ist am Pangong See auf 4‘300 Metern. Nehmen Sie mindestens 3 Liter Flüssigkeit pro Tag in Form von Wasser und Tee zu sich. Wir empfehlen die Mitnahme eines Seidenschlafsackes zum Gebrauch in den einfacheren Unterkünften.

Impfbestimmungen: Keine Impfvorschriften.

Klima: Es herrscht Bergklima mit 20° bis 25° Celsius tagsüber und 5° bis 10° Celsius in der Nacht. Regenfall ist nur sehr selten.

Wanderungen: Die auf dieser Reise vorgesehenen Wanderungen und Spaziergänge sind einfach. Einzig die Höhe kann einige Probleme verursachen. Es können Wanderungen verkürzt oder auch ausgelassen werden.

Wir buchen die Flüge individuell für jeden Teilnehmer: frühzeitiges Buchen ist sehr empfehlenswert, um Flugzuschläge zu vermeiden.

zum Seitenanfang